Keine Aufregung wegen Wolf

URNÄSCH. Ein Jahr nach dem Schaf-Riss in Heiden hat erneut ein Wolf das Appenzellerland durchquert. Auf der Alp Sauböhl bei Urnäsch tötete er ein Reh. Wie reagiert Wildhüter Roland Guntli auf den Vorfall?

Jesko Calderara
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Auf der Alp Sauböhl fand Wildhüter Roland Guntli das durch den Wolf gerissene Reh. (Bild: cal)

Auf der Alp Sauböhl fand Wildhüter Roland Guntli das durch den Wolf gerissene Reh. (Bild: cal)

Vor drei Wochen hat ein Wolf auf der Alp Sauböhl bei Urnäsch ein Reh gerissen. Die genaue Herkunft des Tieres ist noch nicht abschliessend geklärt. Er stammt jedoch aus Italien. Wildhüter Roland Guntli ist nicht überrascht, dass nach 2014 erneut ein Wolf das Appenzellerland durchquerte. Damit habe man jeder Zeit rechnen müssen. Gelassenheit ob des Auftretens des Wolfs herrscht beim kantonalen Patentjägerverein. Im Jahr 1695 wurde das letzte Raubtier in Ausserrhoden erlegt. Auch zahlreiche Orts- und Flurnamen, etwa in Reute und Herisau, deuten auf die Existenz von Wölfen im Appenzellerland hin.

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