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Ausserrhoden Geburten, Todesfälle und Trauungen können nicht mehr veröffentlicht werden. Hintergrund dieser Massnahme ist eine per 1. Juli in Kraft getretene Änderung der eidgenössischen Zivilstandsverordnung. Damit wird gemäss einer Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonskanzlei unter anderem die Möglichkeit der Kantone aufgehoben, Zivilstands­fälle zu veröffentlichen. Der Regierungsrat habe die entsprechende Bestimmung in der kantonalen Verordnung über das Zivilstandswesen aufgehoben. Bis zu einer allfälligen Anschlusslösung dürfen die Gemeinde ab sofort keine Zivilstandsfälle mehr veröffentlichen. Der Bundesrat begründet die Massnahme damit, dass die Veröffentlichung dieser Daten datenschutzrechtliche Fragen aufwerfe und keinem überwiegenden Interesse mehr entspreche. (kk)