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Kein Verständnis für Publikationsverbot

Zum Artikel: «Zivilstandsmeldungen: Die Krux mit dem Kreuz», in der Appenzeller Zeitung vom 21. Juli.

Zum Artikel: «Zivilstandsmeldungen: Die Krux mit dem Kreuz», in der Appenzeller Zeitung vom 21. Juli.

In einer ausgedehnten Erklärung versucht die Amtsleiterin des Regionalen Zivilstandsamtes Vorderland AR in der Appenzeller Zeitung vom 21. Juli das Publikationsverbot für Zivilstandsmeldungen zu begründen.

Es stellt sich für mich weiterhin die Frage, warum ausgerechnet zum heutigen Zeitpunkt die Zivilstandsnachrichten nicht mehr erscheinen dürfen. Die bestehende Zivilstandsordnung ist seit 1. Juli 2004 in Kraft. Angeblich soll sich erst ab 1. Januar 2015 etwas ändern. Wie sich das gesamtschweizerisch auswirken wird und wie sich die anderen Kantone und Gemeinde verhalten werden, ist heute noch offen.

Der Regierungsrat folgt mit diesem Entscheid meines Erachtens voreilig den Zeittrend der Anonymisierung und Vereinsamung der Bevölkerung. Wenn selbst Geburten, Todesfälle und Heiraten nicht mehr öffentlich gemacht werden dürfen, darf man sich nicht wundern, wenn das Interesse aneinander in der Gemeinschaft verloren geht. Im erwähnten Artikel von Jeanette Eisenhut wird auf die Zivilstandsmeldungen der Gemeinde Heiden hingewiesen. Diese Zahlen sind aber sicher nicht für die Gemeinden im Kanton repräsentativ.

Im weiteren wird am Schluss des Artikels darauf hingewiesen, dass eine Mehrheit der Kantone und Gemeinden die Veröffentlichung der Zivilstandsverhältnisse abgeschafft hat. Es wäre aber wichtig zu wissen, wie es in den ähnlich gelagerten und vergleichbaren Kantonen und Gemeinden steht und wie es in den Nachbarkantonen und Gemeinden gehandhabt wird.

Aus all diesen Gründen halte ich an den Aussagen gemäss meinem Leserbrief vom 14. Juli in der Appenzeller Zeitung und in der Tüüfner Poscht fest und ersuche den Regierungsrat, auf den Entscheid zurückzukommen.

Fritz Schiess

Sonnenberg 309

9053 Teufen

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