Kein Ort der Stille mehr

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Damian Haefelin
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Wir erleben das Open Air dieses Jahr zum zweiten Mal. Am Freitagmittag schliessen wir das Geschäft. Dann beginnt der Soundcheck, und es wird sehr laut. Ich überlege mir, selber mal ans Konzert zu gehen. Ich war noch nie dabei.

Während der Aufbauarbeiten bleibt unser Laden geöffnet, und in den Büros wird normal gearbeitet. Am Samstag ist der Laden geschlossen, und die Mitarbeiter haben frei. Die Sortenorganisation Appenzeller Käse betreibt am Open Air einen «Chäschüechli»- Stand. (ker)

Das Postplatz-Open-Air in Appenzell erfreut sich grosser Beliebtheit und zieht jedes Jahr viele Besucher aus der ganzen Schweiz an. Der Durchführungsort mitten im Dorf ist Segen und Fluch zugleich.

Während des Open Airs beben hier die Scheiben, und ich muss in ein ruhigeres Zimmer, das zum Innenhof hin liegt, umziehen. Ich lade aber die Konzertbesucher gerne ein, unsere schöne Kirche zwischendurch als Rückzugsort aufzusuchen.

Wir haben während des Festivals jeweils geöffnet. Die Kunden müssen sich den Weg zwischen den Absperrungen suchen. Klar, es ist laut, aber das stört mich nicht – das gehört dazu. Ich finde diese Zeit spannend, weil immer etwas läuft.

Damian Haefelin

Innenarchitektur Thomas Sutter

Chris Gatsas

Projektleiter, Appenzeller Käse

Schwester Agatha Kloster Maria der Engel

Jasmine Frischknecht Postplatz Coiffure

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