Kein Nebeneinander möglich

2012 reichten rund 60 Personen, die in unmittelbarer Nähe zum Jugendraum leben, eine Petition für dessen Schliessung ein. Sie begründeten dies mit Lärmbelästigung, Sachbeschädigungen und Verschmutzungen.

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2012 reichten rund 60 Personen, die in unmittelbarer Nähe zum Jugendraum leben, eine Petition für dessen Schliessung ein. Sie begründeten dies mit Lärmbelästigung, Sachbeschädigungen und Verschmutzungen. Als Alternative zur Schliessung hätten sich die Petitionäre auch mit einem Alkoholverbot und kürzeren Öffnungszeiten zufrieden gegeben. Der Jugendraum wurde zwar nicht geschlossen, die Öffnungszeiten jedoch angepasst und der Alkoholausschank eingeschränkt. Aufgrund von Regelverstössen wurden einige Jugendliche mit einem Hausverbot für den Jugendraum belegt. Daraufhin mieteten diese mit anderen gleichgesinnten Jugendlichen zwei an den Jugendraum angrenzende Räume, in denen weder ein Rauch- noch Alkoholverbot besteht. Zudem gelten keine festgelegten Öffnungszeiten. Dieser Umstand erschwerte es den Mitgliedern der Jugendraumkommission zunehmend, ihre Regeln durchzusetzen, weshalb sie eine parallel laufende Nutzung der Räume für nicht praktikabel erachteten und als Lösung nur eine räumliche Trennung der Gruppen sahen. (uh)

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