«Kein Leidensdruck»

LÜTISBURG. Eine Fusion ist für Lütisburg heute kein Thema. «Die Projektgruppe kam in einer konsultativen Abstimmung mit grosser Mehrheit zum Schluss, dass im Moment die Eigenständigkeit am meisten Sinn macht», schreibt der Gemeinderat.

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LÜTISBURG. Eine Fusion ist für Lütisburg heute kein Thema. «Die Projektgruppe kam in einer konsultativen Abstimmung mit grosser Mehrheit zum Schluss, dass im Moment die Eigenständigkeit am meisten Sinn macht», schreibt der Gemeinderat. Diese Projektgruppe ist breit abgestützt: Schul- und Gemeinderäte arbeiten ebenso mit wie Vertreter von Korporationen, Kirchen, des Verkehrsvereins und den politischen Parteien.

Die Projektgruppe diskutierte die Sparmassnahmen des Kantons. Diese belasten den Gemeindehaushalt zusätzlich. Als Beispiel wird die Pflegefinanzierung genannt: ab 2014 müssen die Gemeinden diese selber bezahlen. Für Lütisburg bedeutet dies Mehrbelastungen von 200 000 Franken, was elf Steuerprozenten entspreche. Für Lütisburg ist aber vorderhand klar: das strukturelle Defizit soll aktuell selbst finanziert werden (zusammen mit dem kantonalen Finanzausgleich). «Es wird die Aufgabe der politischen Führung sein, weiterhin Massnahmen zur Verringerung des strukturellen Defizits zu ergreifen und umzusetzen.» Die Projektgruppe will sich nun einmal jährlich treffen, um die Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen auf die Brückengemeinde zu diskutieren. (red)

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