«Kein besseres als das unsrige»

Nationalrat Ruedi Lustenberger (CVP, LU) referierte an der Delegiertenversammlung über die schweizerische Berufsbildung. Er hat selber viele Jahre einen Schreinerei-Betrieb geführt, 25 Lehrlinge ausgebildet und nebenamtlich als Gewerbeschullehrer unterrichtet.

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Nationalrat Ruedi Lustenberger (CVP, LU) referierte an der Delegiertenversammlung über die schweizerische Berufsbildung. Er hat selber viele Jahre einen Schreinerei-Betrieb geführt, 25 Lehrlinge ausgebildet und nebenamtlich als Gewerbeschullehrer unterrichtet. «Aufgrund meiner Erfahrungen», sagte er, «kann ich mir kein besseres Bildungssystem als das unsrige vorstellen.» Es stehe für Werte, die den Kern der Marke Schweiz definierten: Pflichtbewusstsein und Disziplin, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit, konsequente Ausrichtung auf Qualität und Kundenbedürfnisse. Die Praxisnähe sei ein unersetzlicher Vorteil. Zwei Drittel aller Schulabgänger würden jährlich eine berufliche Grundbildung starten, ein Drittel den schulischen Weg verfolgen. Die KMU-Wirtschaft brauche praktisch ausgebildete, gut qualifizierte Fachleute, so Lustenberger. Es sei wichtig, dass der Verfassungsauftrag, der die Gleichwertigkeit akademischer und beruflicher Bildung festhalte, endlich umgesetzt werde. (pk)

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