Kein Anbau beim Gemeindehaus Gais

GAIS. Mit der mittlerweile fast abgeschlossenen Sanierung der Gebäudehülle erscheint das Gebäude wieder in einem schönen Glanz, schreibt der Gemeinderat im jüngsten Verhandlungsbericht.

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GAIS. Mit der mittlerweile fast abgeschlossenen Sanierung der Gebäudehülle erscheint das Gebäude wieder in einem schönen Glanz, schreibt der Gemeinderat im jüngsten Verhandlungsbericht. Es sei aber erkannt worden, dass das Gebäude zum heutigen Zeitpunkt, unabhängig von der Sanierung, nicht als Gemeindehaus wahrgenommen werde.

Verzicht auf Anbau

Im Zusammenhang mit der Sanierung des Gemeindehauses wurde damals angeregt, einen einladenden Eingangsbereich zu schaffen. Dies hätte mit einem Foyer-Anbau als Zwischenzone erreicht werden können. Die Kostenberechnung wurde mit rund 250 000 Franken beziffert. Laut Mitteilung ist der Eingangsbereich nun kundenfreundlich, frisch und einladend. Jedoch muss die Glasfront dieses Gebäudeteils aus Sicherheitsgründen noch erkennbar gemacht werden. Ebenso soll die Wegführung der Besucherinnen und Besucher im Gemeindehaus klar strukturiert und ausgebildet werden. Laut Mitteilung wird deshalb zwecks klarer Führung der Besucher die zweite Treppe geschlossen, und es wird dort Platz für Informationsmaterialien geschaffen. Rückseitig wird diese Treppe geschlossen; sie kann künftig als Stauraum (Schrank) genutzt werden. Im weiteren ist vorgesehen, an der Aussenwand einen Infodesk-Screen (mit Touchscreen) zu integrieren. Damit können sich die Besucher direkt Infos aus dem Internet holen. Zusätzlich kann die Gemeinde allgemeine Informationen auf den Screen schalten. Es wird deshalb auf die Erstellung eines Anbaus mit geschätzten Kosten in der Höhe von 250 000 Franken definitiv verzichtet, wie der Gemeinderat festhält. Der bestehende Vorbau soll bis zur Bodenplatte erweitert und die brüchigen Steinplatten sollen ausgetauscht werden. Dadurch werde der Eingangsbereich besser geschützt.

Recyclingstelle beschriften

Gleichzeitig soll das Gebäude der neuen Recyclingstelle (vormals Wertstoffsammelstelle) mit dem gleichen Schrifttyp beschriftet werden. Im Sinne der Einheitlichkeit werden die verschiedenen Sammelbehälter, angelehnt an das Corporate Identity (CI) der Gemeinde, für die Kunden erkenntlich gemacht. Der Gemeinderat Gais befürwortet einstimmig die ergänzenden Schritte und genehmigt hierfür einen Kredit von 70 000 Franken.

Stellenausschreibung

Séverine Pfändler hat laut Mitteilung ihre Anstellung als Sekretariatsmitarbeiterin gekündigt. Die 50-Prozent-Stelle wird ausgeschrieben. (gk)