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Ehemaliges Fabrikgebäude in Trogen wird Wohngebäude

Das ehemalige Fabrikgebäude der Firma Cornelia Versand wird ab Montag umgebaut. Es entstehen 13 Wohnungen, Ateliers und ein Gästezimmer. Das Gebäude hat es zuletzt gar auf die Kinoleinwand geschafft.
So soll das umgebaute Gewerbegebäude einmal aussehen. (Bild: Visualisierung: Archplan AG Architekten)

So soll das umgebaute Gewerbegebäude einmal aussehen. (Bild: Visualisierung: Archplan AG Architekten)

Es ist ein Bauprojekt, das «nicht konventionell» ist, wie Sepp Thürlemann, Architekt bei der Archplan AG Architekten St. Gallen, sagt. Das ehemalige Lagergebäude der Firma Cornelia Versand in Trogen wird ab Montag umgebaut. Es entstehen 13 Wohnungen inklusive eines Gästezimmers. Das Besondere: Die neuen Wohnungseigentümer zahlen bei Verkaufsabschluss 3000 Franken für den Erwerb von Anteilsscheinen an dem Gästezimmer. Jenes können sie dann eigenen Gästen zur Verfügung stellen – die Reservation erfolgt über eine App. Das Gästezimmer verfügt über eine Sauna wie auch ein eigenes Elektroauto. Dieses wird über die Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes betrieben. Weiter können Ateliers oder auch Pflanzgärten individuell dazugekauft werden.

«Das sind aber alles Nebenschauplätze», findet Thürlemann. Die Bauweise sei aufregender. Das Gewerbegebäude verfügt nämlich über kaum tragende Innenwände. Das wiederum ermöglicht den Käufern eine individuelle Gestaltung ihrer Wohnung. Es steht ihnen frei, wenn beispielsweise ein Kind ausgezogen ist, die Wände zu dessen Zimmer zu entfernen und dafür das Wohnzimmer zu vergrössern. Die Vergangenheit in der Industrie macht sich auch in der Raumhöhe bemerkbar: Sie beträgt – je nach Stockwerk – zwischen 2,7 und 3,9 Metern. Bis Ende 2019 wird der Umbau dauern, 8,6 Millionen Franken werden investiert.

Gebäude war im Kino zu sehen

Das 1958 entstandene Gebäude wurde durch die Archplan AG Architekten 2014 gekauft und neu konzipiert. Während die Architekten planten, wurde es von Kunstschaffenden für unterschiedliche Aktionen genutzt. Und die Crew für den 2017 erschienenen Film «Die göttliche Ordnung» richtete dort ihr Hauptquartier während des Drehs in Trogen ein. Eine Szene wurde gar im Innern des Gebäudes gedreht. «Eine herkömmliche Nutzung des Gebäudes wäre doch hier beinahe langweilig», sagt Thürlemann lächelnd.

Hinweis

Morgen Freitag findet der Spatenstich statt. Dieser ist nicht öffentlich.

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