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Kein Abschiedsgeschenk für den scheidenden Präsi

Glosse
Beat Lanzendorfer
FC-Bazenheid-Sportchef Hans «Hasä» Stadler, Berater Roland Leemann, Alain Sutter und FC-Bazenheid-Präsident Markus Böni (von links). (Bild: Beat Lanzendorfer)

FC-Bazenheid-Sportchef Hans «Hasä» Stadler, Berater Roland Leemann, Alain Sutter und FC-Bazenheid-Präsident Markus Böni (von links). (Bild: Beat Lanzendorfer)

Im vergangenen Dezember hat Markus Böni auf die Hauptversammlung vom 9. Februar seinen Rücktritt als Präsident des FC Bazenheid angekündigt. Nach 37 Jahren im Amt übergibt er seinem Nachfolger intakte Vereinsstrukturen. Wie nicht anders zu erwarten war, hat er sich mit seiner Nachfolgeregelung intensiv beschäftigt. Mit einem Coup sollte die «Ära nach Markus Böni» eingeleitet werden. Nach intensiven Gesprächen ist es ihm gelungen, keinen Geringeren als den 62-fachen Internationalen Alain Sutter zu Vertragsgesprächen ins Toggenburg zu locken und ihm das Amt des Präsidenten des FC Bazenheid schmackhaft zu machen. Dem Vernehmen nach soll sich der 49-Jährige bereits mit einer möglichen Fusion FC Bazenheid-FC Kirchberg beschäftigt haben, wobei ihm hier im Besonderen die beiden Juniorenabteilungen am Herzen liegen. Einer gemeinsamen Sportanlage mit Kunstrasenplatz scheint er ebenso wenig abgeneigt. Erfahrungen, wie der Nachwuchs tickt, konnte er schon mehrmals sammeln, war er doch jeweils Gasttrainer der Fussballcamps, welche der FC Bazenheid in den vergangenen drei Jahren auf dem Ifang organisierte. Seit Mittwochabend ist allerdings alles anders. Die hochtrabenden Vorstellungen lassen sich nicht in die Tat umsetzen. Alain Sutter ist im letzten Moment abgesprungen und hat das Angebot als Sportchef beim FC St. Gallen angenommen. Für Markus Böni ist die Absage kein Grund, Trübsal zu blasen. Laut ihm sind zurzeit viele interessante Namen auf dem Markt. Er ist überzeugt, den Mitgliedern an der Hauptversammlung einen geeigneten und fähigen Nachfolger präsentieren zu können. Ein möglicher Kandidat wäre zum Beispiel Roger Bigger, der nach seinem Rücktritt als Präsident des FC Wil sicher über genügend freie Kapazitäten verfügt, um den FC Bazenheid in die Zukunft zu führen. Im Übrigen hat der 49-Jährige einen Bezug zu den Alttoggenburgern. Er gehörte als Aktiver Mitte der 90er-Jahre dem Kader der 1. Mannschaft an. Verfügbar wäre auch Bernhard Heusler, bis Ende der letzten Saison Präsident des Serienmeisters Basel. Hier könnte Markus Böni das Regiomasters am Sonntag in der Kreuzbleiche zum Anlass nehmen, erste Fühler auszustrecken. Bernhard Häusler ist zusammen mit Simon Enzler Gast beim Promi-Talk. Oder wird es doch Stefan Hernandez? Der Kürzest-Präsident des FC St. Gallen hat vielleicht Gefallen an einem Präsidentenamt gefunden.

Beat Lanzendorfer

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