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KATZEN CHIPPEN: Büsi-Besitzer finden dank Chip

Bei Hunden und Pferden ist das Chippen obligatorisch, bei Katzen nicht. Dennoch finden Tierärzte es sinnvoll, denn eine entlaufene Katze kann schnell dem Besitzer zurückgebracht werden.
Sabine Schmid
Mit einem speziellen Gerät liest der Tierarzt den Chip und findet so heraus, wem das Tier gehört. (Bild: Nana do Carmo)

Mit einem speziellen Gerät liest der Tierarzt den Chip und findet so heraus, wem das Tier gehört. (Bild: Nana do Carmo)

Katzenbesitzer pflegen eine enge Beziehung zu ihrem Haustier. Sie freuen sich, wenn die Katze um ihre Beine streicht und wenn sie sich streicheln lässt. Umso schlimmer ist es, wenn die Katze nach einem Spaziergang nicht mehr nach Hause kommt. Das passiere immer wieder, weiss die Nesslauer Tierärztin Carla Leutenegger. Im Tierheim, welches zur Tierklinik Nesslau gehört, werden dann solche Büsis abgegeben. «Aufgrund des guten gesundheitlichen Zustandes und weil die Tiere oftmals kastriert sind, gehen wir davon aus, dass es Hauskatzen sind und jemandem gehören.»

Die Katze fehlt den Menschen

Bei jeder aufgefundenen Katze, die im Tierheim Nesslau abgegeben wird, wird geprüft, ob das Tier gechippt ist. Falls ja, kann der Besitzer schnell ermittelt und kontaktiert werden. In diesem Fall wird das Büsi rasch zurückgegeben. Ist die Katze nicht gechippt, bleibt sie im Tierheim. Die Verantwortlichen versuchen auf verschiedenen ­Kanälen, den Tierbesitzer zu finden. Oftmals ohne Erfolg. Diese Katzen werden nach einer gewissen Wartezeit an neue Besitzer weitervermittelt.

Carla Leutenegger, die selber Katzen besitzt, weiss, dass der Verlust eines Tieres deren Besitzer in eine schwierige emotionale Lage bringen kann. «Die Katze fehlt zu Hause und die Menschen, gerade auch Kinder, sind traurig. Umso grösser ist die Freude, wenn das Büsi rasch aufgefunden und zurückgebracht wird.» Carla Leutenegger erzählt von einem Büsi aus dem Linthgebiet, das rund ein halbes Jahr vermisst war und in Wattwil gefunden wurde. Das Tier muss irgendwie über oder durch den Ricken gekommen sein. «Wäre die Katze nicht gechippt gewesen, hätten wir die Besitzer wohl nie gefunden. Sie waren sehr glücklich, ihre Katze wieder zu haben.» Auch falls das Tier verunfallt oder gar tot ist, sei es besser für die Menschen, dies zu wissen. Die Tierärztin nennt einen weiteren Vorteil, wenn die Katze gechippt ist: Der Chip könne auf spezielle elektronische Katzentürchen abgestimmt werden, sodass das Tier dieses selbstständig öffnen könne. So sei es für den Katzenbesitzer einfach zu verhindern, dass fremde Katzen in sein Haus kämen. Und wenn die Katze, beispielsweise aufgrund einer Verletzung, eine gewisse Zeit lang nicht aus dem Haus darf, wird das Türchen entsprechend umprogrammiert.

In der Schweiz ist es freiwillig, seine Katze zu chippen. Keine Wahl haben die Besitzer, welche mit ihrem Büsi ins Ausland reisen wollen: Für den Grenzübertritt sind der Katzenchip, dazu ein internationaler Impfpass, eine Tollwutimpfung und weitere Bestimmungen in mehreren Ländern vorgeschrieben.

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