Katastrophale Saisonbilanz

Der Skilift Degersheim war in der Saison 2015/16 nur gerade sieben Tagen in Betrieb. Etwa 22 Tage wären allerdings für einen ausgeglichenen Abschluss der Anlage nötig.

Andrea Häusler
Drucken
Teilen
Noch hängen die Bügel. Die Abbauarbeiten sind jedoch im Gang. (Bild: Andrea Häusler)

Noch hängen die Bügel. Die Abbauarbeiten sind jedoch im Gang. (Bild: Andrea Häusler)

DEGERSHEIM. Urs Stutz, Präsident des Verwaltungsrats der Skilift Degersheim AG mag sich zur Saison 2015/16 schon gar nicht äussern: «Was soll ich sagen – katastrophal», lässt er verlauten. «An sieben Tagen nur konnten die Anlagen betrieben werden, das reicht bei weitem nicht: wir werden rote Zahlen schreiben.»

«Stöckli» wird nicht genügen

Im vergangenen Jahr hatte die Skilift Degersheim AG dank eines schneereichen Winters, der 36 Betriebstage und Einnahmen von 125 418 Franken aus der Personenbeförderung beschert hatte, die Möglichkeit, den kumulierten Verlustvortrag auf 124 882 Franken zu reduzieren. Dies nebst maximalen Abschreibungen auf die Anlagen. Ausgewiesen wurde schliesslich noch ein Gewinn von 44 856 Franken. Das «Stöckli», wie Stutz sagt, werde nicht genügen, um den Verlust dieser Saison zu decken. «Ungefähr 22 Betriebstage benötigen wir, damit es knapp aufgeht.»

Zukunft trotzdem gesichert

Trotz des zu erwartenden schlechten Betriebsergebnisses dürfte die Zukunft des Degersheimer Skilifts gesichert bleiben: aufgrund der Sponsoren und den Mitgliedschaften im neu gegründeten Förderverein.