Karl Uelliger Aus dem Berner Oberland in die Ostschweiz

Es ist ein Job seiner Frau, der Karl Uelliger, geboren 1914, in die Ostschweiz bringt: 1958 übernimmt Hanna Uelliger die Werkkantine einer Automatenstickerei in Balgach SG. Ihre Anstellung ist es auch, die dem Paar das Auskommen sichert.

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Es ist ein Job seiner Frau, der Karl Uelliger, geboren 1914, in die Ostschweiz bringt: 1958 übernimmt Hanna Uelliger die Werkkantine einer Automatenstickerei in Balgach SG. Ihre Anstellung ist es auch, die dem Paar das Auskommen sichert.

Uelliger wächst zunächst in bescheidenen Verhältnissen im Berner Oberland auf. Nach der Volksschule in Saanen arbeitet er auf Bauernhöfen, auf der Alp, im Wald und in Hotels. Dabei wünscht er sich seit seiner Jugendzeit, Maler zu werden. 1962, im Alter von 48 Jahren, bietet sich dem Autodidakten die erste Gelegenheit, seine Bilder öffentlich zu zeigen – im Kunstmuseum St. Gallen. Es folgen viele weitere Ausstellungen. Ab 1976 erscheinen mehrere Bilderbücher für Kinder. 1993 stirbt Uelliger unerwartet im Alter von 79 Jahren. (ua)