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SVP zählt im AR-Kantonsrat nur noch sieben Mitglieder – fünf weniger als zuletzt

Zu den Gewinnern der Kantonsratswahlen gehören die FDP, die SP und die EVP. Einen Erfolg erzielen die Parteiunabhängigen in Herisau. Die SVP verliert.
Jesko Calderara
Wer darf rein, wer muss draussen bleiben? Der Kantonsratssaal in Herisau. (Bild: Benjamin Manser)

Wer darf rein, wer muss draussen bleiben? Der Kantonsratssaal in Herisau. (Bild: Benjamin Manser)

Alle 65 Kantonsrätinnen und Kantonsräte für die Legislatur 2019-2023 stehen fest. Grösste Fraktion im Kantonsparlament wird mit 25 Mitgliedern (+1) weiterhin die FDP stellen. Sie hat in Schwellbrunn und Teufen einen Sitz gewonnen, in Grub einen verloren. Ebenfalls der FDP-Fraktion anschliessen will sich die neue parteilose Teufner Kantonsrätin Pascale Sigg-Bischof. Die Parteiunabhängigen bilden mit 17 Kantonsräten die zweitgrösste Fraktion, das ist ein Kantonsparlamentarier weniger als 2015. Während der letzten vier Jahre haben die PU allerdings mehrere Sitze verloren, diese Verluste können sie nun teilweise wieder auffangen. Verliererin des Tages ist die SVP, welche im Kantonsrat künftig nur noch sieben Sitze hat. Das sind fünf weniger als vor vier Jahren. Neun Kantonsratsmitglieder gehören der SP an. Deren Fraktion wollen sich zudem die parteilosen Kantonsräte Jaap van Dam und Fabienne Duelli anschliessen.

Drei Sitze für Gewerbeverein und Parteiunabhängige

Der Gewerbeverein und die Parteiunabhängigen traten in Herisau erstmals zur Wahl an – und das mit grossem Erfolg. Mit der gemeinsamen Kantonsratsliste gewannen sie gleich drei Sitze. Gewählt wurden Irene Hagmann, Marc Wäspi und Céline Tanner. Zu den Verlierern gehören die SVP (-2) und die CVP (-2). Weiterhin fünf Kantonsräte stellen wird die FDP. Neu gewählt wurde Gemeinderätin Sandra Nater. Wie bis anhin, drei Kantonsräte gehören der SP an, darunter neu Martina Jucker Fritsche und Christa Gerber. Über einen Sitzgewinn darf sich die EVP freuen. Neuer Kantonsrat ist EVP-Kantonalpräsident Mathias Steinhauer.

Susann Metzger gewählt – Schlappe für Gallus Pfister

In Heiden bewarben sich sieben Kandidierende für die fünf Sitze der Vorderländer Gemeinde. Neu in den Kantonsrat gewählt wurde Vizegemeindepräsidentin Susann Metzger (PU). Sie ersetzt Ueli Rohner (SP), der nicht mehr antrat. Metzger erhielt 514 Stimmen, 16 mehr als Monika Gessler (FDP). Das absolute Mehr lag bei 495 Stimmen. Abgeschlagen auf dem letzten Platz landete Gemeindepräsident Gallus Pfister (FDP).

Den Wahlzettel mit seinem Namen legten nur 206 Stimmberechtigte in die Urne. Die bisherigen Kantonsrätinnen und Kantonsräte schafften die Wiederwahl problemlos. Das beste Resultat erzielte Hannes Friedli (SP) mit 1001 Stimmen, gefolgt von Alexander Rohner (SVP) sowie Annegret Wigger mit je 931 Stimmen und Werner Rüegg (CVP), der 812 Stimmen bekam. Die Stimmbeteiligung lag bei 39,4 Prozent.

Gemeindepräsident Michael Litscher neu im Kantonsrat

Auch in Walzenhausen gab es einen Kampf um die zwei Kantonsratssitze. Auf die Gesamterneuerungswahlen hin seinen Rücktritt eingereicht hatte Jürg Wickart (PU). Sein Nachfolger im Kantonsparlament wird Gemeindepräsident Michael Litscher (PU). Er erzielte 268 Stimmen. Damit verpasste Gemeinderat Markus Pfister (PU) die Wahl. Er erhielt 261 Stimmen, bei einem absoluten Mehr von 228 Stimmen. Problemlos wiedergewählt wurde mit 334 Stimmen Peter Gut (PU). Die Wahlbeteiligung betrug 37,6 Prozent.

FDP verteidigt den Sitz von Silvia Lenz

Die Qual der Wahl bei den Kantonsratswahlen hatten die Stimmberechtigten der Gemeinde Gais. Sechs Frauen und Männer kandidierten für die fünf Sitze. Als Nachfolger von Silvia Lenz (FDP) schickten die Freisinnigen Astride Bischof und Martin Wirth ins Rennen. Gewählt wurde Bischof mit 643 Stimmen, bei einem absoluten Mehr von 419 Stimmen. Mit 453 Stimmen lag auch Wirth darüber. Die bisherigen Gaiser Kantonsräte wurden bestätigt. Kantonsratspräsident Beat Landolt erhielt 746 Stimmen, Matthias Tischhauser (FDP) gar 839, und Jaap van Dam (SP) 625.

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