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Auch Ausserrhoder Regierung will keine zusätzlichen Mittel für die Zahnradbahnen

Die Ausserrhoder Regierung hat an der Sitzung des Kantonsrats am Montag Fragen zur Zukunft von drei Zahnradbahnen beantwortet. Wie im Kanton St. Gallen wird ein zusätzliches finanzielles Engagement unter dem Titel Tourismusförderung abgelehnt.
Die Rheineck-Walzenhausen-Bahn ist wegen tiefer Auslastung in Gefahr. (Bild: Urs Bucher)

Die Rheineck-Walzenhausen-Bahn ist wegen tiefer Auslastung in Gefahr. (Bild: Urs Bucher)

(sda) Nach der Ankündigung einer Prüfung von Alternativen für die Zahnradbahnen Rorschach-Heiden, Rheineck-Walzenhausen und Altstätten-Gais waren im Januar in den St. Galler und Ausserrhoder Kantonsparlamenten Vorstösse eingereicht worden, in der nach zusätzlicher Unterstützung für die Bahnbetriebe gefragt wurde.

Die beiden Kantonsräte aus Heiden, Werner Rüegg (CVP) und Hannes Friedli (SP), wollten in ihrer Interpellation unter anderem wissen, wie sichergestellt werde, dass dem touristischen Wert der Linien gebührend Rechnung getragen werde.

Sinkende Fahrgastzahlen

Regierungsrat Dölf Biasotto (FDP) wies am Montag in Rat darauf hin, dass die Fahrgastzahlen der drei Bahnen tendenziell rückläufig seien. Diese Entwicklung habe die Überprüfung ausgelöst. Weiter stünden erhebliche Investitionen an, je nach Bahn betragen sie zwischen 15 und 30 Millionen Franken.

Die beauftragten Ingenieurbüros prüften verschiedene Varianten, die zu einer Optimierung der heutigen Angebote führen könnten. Dabei gehe es nicht nur um rein wirtschaftliche Kriterien: Der touristische Wert der Bahnen sei der Regierung sehr wohl bewusst, versicherte Biasotto.

Die konkreten Antworten auf die Fragen im Vorstoss entsprachen danach fast wörtlich der Stellungnahme, die die St. Galler Regierung zum gleichen Thema bereits letzte Woche veröffentlicht hatte.

Wie im Nachbarkanton

Die beiden Regierungen verweisen auf die aktuellen finanziellen Leistungen von Bund und Kantonen für die drei Bahnen. Ein weitergehendes finanzielles Engagement «im Sinne einer Tourismusförderung» wäre «nicht angemessen». Es seien die Tourismusverbände und Nutzniesser der Angebote, die sich stärker engagieren müssten, um die geforderte Wirtschaftlichkeit zu erreichen.

Werner Rüegg zeigte sich erstaunt, dass der touristische Wert der Bahnen gleich eingeschätzt werde, wie im Kanton St. Gallen und die Antwort via «copy and paste» einfach übernommen worden sei. Es müssten auch innovative Lösungen geprüft werden, forderte er.

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