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KANTONSRAT APPENZELL INNERRHODEN: Innerrhoder Grosser Rat genehmigt Rechnung

Der Grosse Rat von Appenzell Innerrhoden hat am Montag die Rechnung für 2016 genehmigt. Höhere Steuereinnahmen und ein tieferer Sachaufwand führten zu einem Überschuss von 3,8 Millionen Franken.
Wie Grossrat Ruedi Eberle, Präsident der Staatswirtschaftlichen Kommission, anmerkte, wurde bei der Appenzell Innerrhoder Staatsrechnung ein «sehr gutes Resultat» erzielt. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Wie Grossrat Ruedi Eberle, Präsident der Staatswirtschaftlichen Kommission, anmerkte, wurde bei der Appenzell Innerrhoder Staatsrechnung ein «sehr gutes Resultat» erzielt. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Die Appenzell Innerrhoder Staatsrechnung schloss 2016 schliesst mit einem Überschuss von 3,8 Millionen Franken ab − fast sechs Millionen besser als budgetiert.

Die Erfolgsrechnung weist bei Ausgaben von 151,3 Millionen und Erträgen von 156,7 Millionen ein Plus von 5,4 Millionen Franken aus. Der Überschuss von 3,8 Mio. Franken wird dem Eigenkapital zugewiesen, das nun 125,8 Mio. Franken beträgt.

Grossrat Ruedi Eberle, Präsident der Staatswirtschaftlichen Kommission, stellte fest, dass ein «sehr gutes Resultat» erzielt worden sei. Die Kritik bewege sich deshalb auf hohem Niveau. Unter anderem bemängelte die Kommission, dass in der Strassenrechnung im Vergleich zum Bedarf zu viel eingenommen werde. Die Gesundheitskosten seien zu tief budgetiert worden.

Säckelmeister Thomas Rechsteiner begründete einige der Abweichungen im Budget. So seien die Spitalaufenthalte zu tief veranschlagt worden. Die Zahl der Fälle lasse sich aber schlecht steuern, erklärte er. Auch in anderen Kantonen hätten höhere Steuereinnahmen zu besseren Ergebnissen beigetragen. In Innerrhoden seien unter anderem die Nachsteuern höher ausgefallen als budgetiert.

Nach verschiedenen Fragen und Anregungen aus dem Grossen Rat genehmigte das Parlament ohne Gegenstimmen die Rechnung 2016. (sda)

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