Kantonsanteil festgelegt

Herisau. Der Ausserrhoder Regierungsrat hat den Kantonsanteil für Spitalbehandlungen festgelegt.

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Herisau. Der Ausserrhoder Regierungsrat hat den Kantonsanteil für Spitalbehandlungen festgelegt. Mit der neuen Spitalfinanzierung, die gemäss Krankenversicherungsgesetz (KVG) auf Anfang 2012 schweizweit für alle Spitäler und Kliniken eingeführt wird, werden die stationären Leistungen im Spital neu durch diagnosebezogene Fallpauschalen abgegolten. Gemäss KVG übernehmen der Kanton und die Versicherer die Kosten für die Spitalbehandlung anteilmässig, wobei ab dem Jahre 2017 der Kanton mindestens 55 Prozent übernehmen muss, die Krankenkassen 45 Prozent. Während einer Übergangsfrist können ab 2012 Kantone mit Prämien, die unter dem schweizerischen Durchschnitt liegen, einen Anteil zwischen 45 Prozent und 55 Prozent wählen und diesen jährlich um maximal 2 Prozent steigern.

Der Regierungsrat hat den Kantonsanteil an den Tarifen für stationäre Spitalbehandlungen laut einer Mitteilung für das Jahr 2012 auf 47 Prozent festgelegt. Bis zum Jahre 2017 soll der Kantonsanteil kontinuierlich angehoben werden. Damit soll ein für die Prämienzahler kostenneutraler Übergang zur neuen Spitalfinanzierung – das heisst ohne Prämiensteigerung – sichergestellt werden. Andere Effekte wie die allgemeine Kostenentwicklung im Gesundheitswesen können sich aber weiterhin auf die Prämien auswirken, heisst es in der Mitteilung. (kk)

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