Kantonalbank wächst weiter

APPENZELL. Die Appenzeller Kantonalbank erwirtschaftet in den ersten neun Monaten 2015 einen Bruttogewinn von 15,4 Millionen Franken. Auch in schwierigem Umfeld befindet sich das Institut auf Wachstumskurs.

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Die Appenzeller Kantonalbank bleibt weiterhin auf der Erfolgsspur. (Bild: pd)

Die Appenzeller Kantonalbank bleibt weiterhin auf der Erfolgsspur. (Bild: pd)

Trotz der anhaltenden Tiefzinssituation kann die Appenzeller Kantonalbank (APPKB) ein sehr erfreuliches drittes Quartalsergebnis präsentieren, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Insbesondere ist dies auf die positiven Entwicklungen beim Hypothekargeschäft sowie bei Kosteneinsparungen zurückzuführen. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 ist die Bilanzsumme um 133,2 Millionen Franken angestiegen auf 2926 Millionen Franken.

Anstieg bei den Kundengeldern

Die Kundenausleihungen erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 97,2 Millionen Franken auf 2441,6 Millionen Franken. Der Zuwachs bei den Hypothekarforderungen betrug 96 Millionen Franken und erreichte per 30. September ein Volumen von 2302,2 Millionen Franken. Bei den übrigen Forderungen gegenüber Kunden resultierte ein Anstieg um 1,2 Millionen Franken auf 139,3 Millionen Franken. Auch die Kundengelder wuchsen um 107,8 Millionen Franken auf 2349,8 Millionen Franken. an. Der Bestand an Spar- und Anlagegeldern ging um 5,6 Millionen Franken, derjenige an Festgeldern um 10,1 Millionen Franken zurück. Zuflüsse registrierte die APPKB insbesondere bei den Sichtgeldern, die um 127,9 Millionen Franken anstiegen. Der Bestand an Kassenobligationen reduzierte sich hingegen um 4,4 Millionen Franken. Im Zinsengeschäft ist es der Bank gelungen, trotz der engen Zinsmarge den Erfolg um 328 000 Franken zu steigern. Verglichen mit der Vorjahresperiode sank dagegen der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft aufgrund des starken Rückgangs der Fondsvertriebskommissionen um 748 000 Franken auf 4,1 Millionen Franken.

Tieferer Personalaufwand

Der Geschäftsaufwand reduzierte sich insgesamt um 90 000 Franken. Während der Sachaufwand um 26 000 Franken anstieg, ist der Personalaufwand um 116 000 Franken tiefer ausgefallen. Daraus resultierte für die APPKB per 30. September, im Vergleich zur Vorjahresperiode, ein um 68 000 Franken höherer Bruttogewinn von 15,4 Millionen Franken. (pd)