Kandidaten für Kirchgemeinden gefunden

RICKEN/HEMBERG. Auch in Hemberg und in Ricken konnten Kandidaten für die im September bevorstehenden Erneuerungswahlen der Organe der katholischen Kirchgemeinden gefunden werden. In Hemberg finden die Wahlen nicht an der Urne, sondern an einer Kirchbürgerversammlung statt.

Drucken
Teilen

RICKEN/HEMBERG. Auch in Hemberg und in Ricken konnten Kandidaten für die im September bevorstehenden Erneuerungswahlen der Organe der katholischen Kirchgemeinden gefunden werden. In Hemberg finden die Wahlen nicht an der Urne, sondern an einer Kirchbürgerversammlung statt.

Keine einfache Suche

Das gebe mehr Luft für die Suche von Kandidaten, doch einfach sei die Suche nicht gewesen, schreibt der Präsident des Kirchenverwaltungsrats (KVR) von Hemberg, Max Fent. Die bisherigen KVR-Mitglieder stellen sich wieder zur Verfügung. Offenbar gibt es bisher keine weiteren Kandidaten. In der Geschäftsprüfungskommission gibt es eine Vakanz. Eine Zusage habe der KVR erst nach mehreren Absagen erhalten, schreibt der KVR-Präsident. Anna Rieben aus Hemberg stellt sich zur Verfügung.

Präsident wechselt

In der Katholischen Kirchgemeinde Ricken kommt es zu einem Präsidentenwechsel. Jürg Hilbi kann für den KVR nicht mehr kandidieren, da er jetzt in Wattwil wohnt. Er bleibe bis zum Ablauf der Amtszeit Präsident. Er habe die Bewilligung der Kantonalkirche eingeholt, sagt er. Als neuer Präsident des KVR von Ricken stellt sich Ruedi Rüegg zur Verfügung. Zudem kandidieren Rita Gämperle-Helg und Bruno Eichmann für den KVR, der in Ricken drei Personen umfasst. Auch die Vakanz in der Geschäftsprüfungskommission der Kirchgemeinde Ricken kann behoben werden.

Die evangelischen Kirchgemeinden im Kanton haben letztes Jahr die Kirchenvorsteherschaften (Kivo) erneuert. Wahlen sind nur nötig, wenn Mitglieder aus der Kivo, der Geschäftsprüfungskommission oder der Synode zurücktreten oder wenn neue Körperschaften entstehen, etwa bei der Fusion der Kirchgemeinden Nesslau, Stein und Krummenau-Ennetbühl. (mkn)