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Kampf bis zum bitteren Ende

Mit dem Beginn des neuen Monats tritt die Meisterschaft in ihre entscheidende Phase. Nach diesem Wochenende ist bereits wieder die Hälfte der Frühjahrsrunde absolviert. Topspiel aus Toggenburger Warte ist der Fight am Sonntag auf der Grüenau zwischen Wattwil Bunt und Herisau.
Beat Lanzendorfer
Kirchberg (am Ball Pascal Huser) ist nach zwei Unentschieden in Folge etwas unter Druck geraten und braucht dringend ein Erfolgserlebnis. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Kirchberg (am Ball Pascal Huser) ist nach zwei Unentschieden in Folge etwas unter Druck geraten und braucht dringend ein Erfolgserlebnis. (Bild: Beat Lanzendorfer)

FUSSBALL. Diese Affiche stand vor bald einem Jahr auch schon auf dem Tableau. Damals schafften die Appenzeller mit einem Last-Minute-Treffer den nicht mehr für möglich gehaltenen Ligaerhalt. Nun spielt die Elf um Trainer Fabinho sogar um den Aufstieg.

2. Liga regional Gruppe 2

Für Wattwil-Bunt-Präsident Heinz Schefer ist die 3. Liga noch kein Thema. «Die Mannschaft hat beim 1:1 gegen Wängi eine starke Reaktion gezeigt. Leider hat es nur zu einem Punkt gereicht. Ich bin mir sicher, wenn sich das Glück auf unsere Seite schlägt und die Spieler statt Pfosten oder Latte ins Tor treffen, ist noch vieles möglich.» Die Aufgabe wird gegen Herisau allerdings nicht ganz einfach, denn der Tabellendritte bleibt nur in Tuchfühlung mit dem Spitzenduo, wenn drei Punkte hinzukommen. Bazenheid und Wil II stehen nämlich vor verhältnismässig leichten Heimaufgaben. Die Alttoggenburger haben Wängi zu Gast, das bei gleichbleibenden Leistungen ernsthafte Schwierigkeiten bekommt. Ein Erwachen auf einem Abstiegsplatz ist durchaus Realität. Bazenheid seinerseits ist das Team der Stunde.

Alles andere als ein Sieg käme einer Enttäuschung gleich. Wil II bekommt nach drei Unentschieden in Folge Schlusslicht Fortuna vorgesetzt. Abhanden gekommenes Selbstvertrauen kann zurückgeholt werden. Interessant wird auch sein, wie sich Uzwil in Rapperswil aus der Affäre zieht. Vor Wochenfrist hat die Mannschaft beim 4:4 gegen Wil bewiesen, welches Leistungspotenzial in ihr steckt. Weil dieses aber zu wenig abgerufen wird, sitzt man im Niemandsland der Tabelle.

3. Liga Gruppe 4

Neckertal Degersheim Trainer Josef Meienhofer weiss zurzeit nicht wirklich, was geschieht. Das Blatt hat sich gewendet. Sämtliches Glück, das in der Vorrunde abhanden kam, kommt in einer geballten Dosis zurück. Der Neuling ist bei 15 Punkten angelangt, ist im Frühjahr noch ungeschlagen und holte zuletzt Bronschhofen in dessen Revier vom Leaderthron. Noch ist die Mannschaft nicht auf der sicheren Seite. Wer allerdings den Spitzenreiter besiegt, muss sich auch vor Aadorf, dem nächsten Aufstiegsaspiranten, nicht fürchten. Der Spielplan sieht vor, dass auch die zwei anderen Toggenburger Topmannschaften etwas vorgesetzt bekommen. So empfängt Bütschwil Bronschhofen und möchte trotz Niederlage an der zuletzt erkennbaren Aufwärtstendenz festhalten. Bei der Partie Henau – Ebnat-Kappel wird es für die Gäste wohl nichts zu holen geben. Das Feuer im Obertoggenburg ist zwar noch nicht ganz erloschen, es ist aber auch nicht anzunehmen, dass es beim Leader neu entfacht wird.

4. Liga Gruppe 6

Nun muss Kirchberg aufpassen, dass nicht innert weniger Runden die Arbeit eines ganzen Jahres zerstört wird. Nach dem zweiten Remis in Serie liegt die Truppe immer noch auf Platz 1, anhand der Verlustpunkte ist Dussnang aber bereits vorn. Nun empfängt die Eisenhut-Elf am Samstag Sirnach, das mit acht Punkten Rückstand noch nicht abgeschrieben ist. Vielleicht tut sich die Mannschaft mit dem Toreschiessen auch etwas leichter, wenn sie nicht haushoher Favorit ist und der Gegner nicht einen Grossteil der Spielzeit hinten reinsteht, was im Fall der Thurgauer zu hoffen ist. Dussnang, der zweite Aufstiegskandidat, heisst Tobel II willkommen. Hier lautet die Frage: Wer kann endlich wieder einmal den Torhüter bezwingen? Zuletzt gelang dies dem Kirchberger Patrick Schönenberger am 19. Oktober 2013. Die Tannzapfenländer stehen noch immer bei sagenhaft tiefen vier Gegentreffern!

Frauen NLB und 2. Liga

In Kirchberg hat man nach fünf Niederlagen in Serie miteinander geredet – das Resultat ist sehr positiv. Zum Auftakt der Abstiegsrunde wurde durch den 2:1-Sieg in Worb der Leader vom Thron gestossen. Was noch wichtiger ist: Die Mannschaft hat sich eine kleine Reserve auf die Abstiegsplätze erarbeitet. Im zweiten Spiel dürfen die Frauen nun erstmals zu Hause antreten und haben Schlieren zu Gast. Mit einem Sieg könnten die Toggenburgerinnen zu den Zürcherinnen aufschliessen. Allerdings würden diese sich dadurch wieder im Abstiegskampf zurückmelden. Ein offener Fight kann erwartet werden. In der 2. Liga konnte Ebnat-Kappel beim 3:3 gegen Wittenbach endlich den ersten Frühjahrspunkt einfahren. Nun müsste es doch mit dem Teufel zugehen, wenn gegen Schlusslicht Chur nicht auch der erste Sieg kommt. Die Gemeinschaft Neckertal-Bütschwil hat die Pflichtaufgabe gegen Ems (4:2) gut erledigt und muss nun aufs Bergholz, wo es am Sonntag zum Derby gegen Wil kommt. Es lohnt sich auch ein Blick auf die Torschützenliste, denn dort sind gleich mehrere Frauen ganz vorne anzutreffen. Die ersten zwei Plätze belegen Selin Roth (Ebnat-Kappel) und Manuela Beerli (Kirchberg).

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