Kalte Progression ausgleichen

Der Ausserrhoder Regierungsrat schickt eine Änderung des Steuergesetzes in die Vernehmlassung. Grund dafür ist eine Motion.

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HERISAU. Wesentlicher Bestandteil der Revision 2013 ist der Vorschlag, die kalte Progression bei einer Teuerung von drei Prozent auszugleichen, wie es in einer Mitteilung des Kantons heisst. Anlass für den Ausgleich der kalten Progression bei der Besteuerung der natürlichen Personen ist eine kantonsrätliche Motion. Diese war von der Kantonsratsfraktion FDP.Die Liberalen im Mai des letzten Jahres eingereicht worden. Der Kantonsrat hatte die Motion im Februar dieses Jahres für erheblich erklärt. Damit wurde der Regierungsrat beauftragt, einen entsprechenden Vorschlag für die Änderung des Steuergesetzes auszuarbeiten.

Weitere Änderungen

Anlass für die Revision 2013 des Steuergesetzes ist primär die genannte Motion für einen Ausgleich der kalten Progression. Zusätzlich werden auch Änderungen des Bundesrechts, welche im kantonalen Steuerrecht nachvollzogen werden müssen, in dieser Revision berücksichtigt. Es geht bei den bundesrechtlich vorgegebenen Anpassungen um die Besteuerung von Mitarbeiter-Beteiligungen, den steuerlichen Abzug von Kosten für die Betreuung von Kindern durch Dritte, die Mitgliederbeiträge und Zuwendungen an Parteien und die Steuerbefreiung von konzessionierten Verkehrsunternehmen, wie es in der Mitteilung der Kantonskanzlei weiter heisst.

Vernehmlassung läuft

Bis zum 16. Dezember haben Parteien, Gemeinden, Verbände und interessierte Kreise die Möglichkeit, sich zur Revision 2013 des Steuergesetzes zu äussern. Die Vernehmlassungsunterlagen können unter www.ar.ch abgerufen werden. (kk)

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