Junior-Curlerinnen im Final

CURLING. Das Team Uzwil-Wildhaus qualifiziert sich für die Juniorinnen Schweizer Meisterschaft 2011. Die Medaillen-Ränge bleiben das Ziel der jungen Curlerinnen, doch dafür gilt es weiterhin konstant zu spielen.

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Die Curlerinnen von Uzwil-Wildhaus können an die Schweizer Meisterschaft: (hinten von links) Ursi Hegner, Claudia Baumann, Nina Ledergerber, Lisa Ruch, (vorne von links) Corinne Rupp, Chantal Schmid. (Bild: pd)

Die Curlerinnen von Uzwil-Wildhaus können an die Schweizer Meisterschaft: (hinten von links) Ursi Hegner, Claudia Baumann, Nina Ledergerber, Lisa Ruch, (vorne von links) Corinne Rupp, Chantal Schmid. (Bild: pd)

Die Juniorinnen Uzwil-Wildhaus haben das erste Etappenziel erreicht und konnten sich nach drei intensiven Meisterschaftswochenenden für die Finalrunde 2011 in Bern qualifizieren.

Die A-Meisterschaften der Juniorinnen fanden auf drei Wochenenden verteilt statt. Insgesamt nahmen zwölf Teams aus der ganzen Schweiz teil, die Ränge 1 bis 8 sind für die Schweizer Meisterschafts-Finalrunde zugelassen. Uzwil-Wildhaus setzte sich klar das Ziel, sich für die Finalrunde zu qualifizieren. Nach dem Sieg am Juniorinnen Grand-Prix Anfang der Saison waren die Erwartungen auch dementsprechend hoch.

Nicht immer top

Das Team konnte nicht die ganze Zeit über mit einer konstanten Leistung überzeugen. Trainerin Ursi Hegner blickt jedoch erfreut zurück: «Von den sieben anderen Teams, die sich für die Playoffs qualifizierten, konnten wir gegen fünf gewinnen. Die Siege waren meistens relativ klar.» Leider verlor man aber gegen einige schlechter plazierte Teams und somit blieb die Rangierung bis zum letzten Spiel spannend. Der Sieg an der letzten Runde gegen den aktuellen Schweizer Meister aus Basel blieb in besonderer guter Erinnerung. Das Team zeigte von Beginn an eine hervorragende Leistung und Skip Corinne Rupp vermochte den Gegner mit ihrer offensiven Spielweise unter Druck zu setzen und zu Fehlsteinen zu zwingen. Rupp: «Dieses Spiel zeigte uns, dass wir jedes Team besiegen können.» Das zweite Spiel am letzten Wochenende fiel auf den Gegner aus Lausanne. Die Westschweizer waren bereits deutlich hinten auf der Rangliste, jedoch fanden die Uzwil-Wildhauserinnen nicht richtig ins Spiel und mussten sich geschlagen geben. Die letzte Runde war somit die entscheidende - bei einem Sieg würde sich das Team direkt qualifizieren, bei einer Niederlage wäre es entscheidend gewesen, welche anderen Teams gewonnen bzw. verloren hätten.

Finaleinzug gesichert

Uzwil-Wildhaus stieg von Anfang an ehrgeizig und konzentriert ins Spiel und konnte klar dominieren. Der Einzug in die Finalrunde war somit aus eigener Kraft gesichert.

Für die Finalrunde ist alles offen. Das Team startet auf dem 5. Rang mit drei Punkten Abstand auf den Gruppenleader Basel und mit zwei Punkten Rückstand auf den Zweit- und Drittplazierten. Ziel ist es, nach den Playoffs auf dem 4. Rang zu sein und weiterhin die Chance auf einen Medaillen-Platz zu wahren. Aus Sicht der Trainerin muss vor allem noch an der Konstanz gearbeitet werden: «Das spielerische Können ist vorhanden, es gilt nun, dieses in jedem Spiel abzurufen. Wir gehen nun von Spiel zu Spiel.» (cs)