JUNGWACHT KIRCHBERG: Highland-Games mit Unterbrüchen

Thomas Huber und Mario Marty
Drucken
Teilen
Die Mitglieder der Jungwacht Kirchberg haben ihr Sommerlager im Kanton Schwyz verbracht. (Bild: PD)

Die Mitglieder der Jungwacht Kirchberg haben ihr Sommerlager im Kanton Schwyz verbracht. (Bild: PD)

Vom 13. bis 22. Juli wurde die Jungwacht Kirchberg von Scotty Mc Scout zu einem zehntägigen Zeltlager unter dem Motto ­«Jungwacht Kirchberg bei den Schotten» nach Unteriberg SZ eingeladen. Das Lager wurde geprägt von abenteuerlichen Unterbrüchen.

Am Donnerstag, 13. Juli, besammelten sich 28 Jungwächtler und ihre 20 Leiter, um zusammen an die Highland-Games zu reisen. Der Talentscout Scotty Mc Scout hatte uns zu diesem Ereignis eingeladen. Nachdem wir von Bazenheid nach Rapperswil gefahren waren, wurde uns in Rapperswil die Tasche mit dem Geld geklaut. Zwei ebenfalls an den Highland-Games interessierte Männer wurden vom Scotty Mc Scout nicht eingeladen und wollten daher Rache ausüben. Nach einer Verfolgungsjagd durch die Stadt konnten wir die beiden Täter schnappen und die Tasche mit dem Geld zurückerobern. So ­reisten wir anschliessend weiter zum Lagerplatz bei der Talstation Weglosen unterhalb des Hoch-Ybrig und stellten die Gruppenzelte und weitere Lagerbauten auf. Am zweiten Tag lernten wir die schottische Kultur kennen. Dabei bastelten wir funktionstüchtige Dudelsäcke und absolvierten verschiedene Trainings. Mit anderen Disziplinen starteten wir in den Tag drei. Am Nachmittag übten wir verschiedene Knöpfe und vergnügten uns am Abend bei «Schottland sucht den Super-Clan».
 

Bank wurde angezündet

Spät in der Nacht wurde unsere Bank, die auch als Lagerkiosk diente, angezündet und ausgeraubt, die Fahnen unserer Clans gestohlen und englische Fahnen montiert. Lichterloh brannte die Bank in wenigen Minuten nieder. Die Räuber verloren jedoch auf dem Weg Geld und so konnten wir schliesslich zwei von ihnen festnehmen. Die beiden Räuber waren Engländer und wollten die Highland-Games verhindern. Wir banden sie an den Sarasani-Masten und folterten sie mit schrägen Klängen der gebastelten Dudelsäcke. Die beiden han­delten nicht alleine, verrieten jedoch nichts über die weiteren Räuber. Das Geld konnten wir zurück­erobern, die Fahnen blieben verschwunden. Die beiden Räuber trugen jedoch Kartenausschnitte mit eingezeichneten Punkten bei sich. Diese nahmen ihnen die Clanführer ab und ­wollten die Räuber noch über die Nacht festhalten. Die Wache verschlief jedoch und die Räuber ent­kamen.

Am kommenden Tag band Scotty Mc Scout die Kartenteile in einen Postenlauf und einen Infoblock über Sanität ein. Je nach Einsatz bekamen wir Karten­stücke. Als wir alle Kartenstücke erobert hatten, planten die Leiter eine Route. Die Schar wurde in vier Altersgruppen aufgeteilt und so brachen wir am fünften Tag zu unseren Zwei-Tages-Hajks auf. Zuvor lud uns jedoch der Druide McKrütli zu sich in den Wald ein. Er braute den Zaubertrank des Glücks. Während die eine Gruppe zum Sihlsee lief, mussten andere nach Pfäffikon SZ, Gribschli oder zur Druesberghütte.
 

Queen Elisabeth lud zu Friedensverhandlungen ein

Alle Gruppen fanden eine Clanfahne und eine Gruppe zudem eine Einladung für den Ältestenrat zu Friedensverhandlungen bei Queen Elisabeth. So übernahm die älteste Gruppe die Leitung für den Nachmittag des sechsten ­Tages und den Vormittag des siebten Tages. Ein Minimum an Leitern unterstützte sie dabei. Die Ämtli der Leiter wurden durch Wahlen an die Kinder verteilt. Bei einem Minigolf mit selbst erstellten Bahnen und beim ­Basteln von Schwertern erlebten die Teilnehmer Kreativität und Spass. Zu Mittag des siebten Tages kehrte der Ältestenrat – also die Leiter – zurück. Schwer verwundet berichteten Sie vom Treffen. Sie wurden in der Nacht aus dem Hinterhalt angegriffen, gewannen jedoch den Kampf. Da nicht klar war, ob der Ältestenrat alle Engländer endgültig be­siegen konnte, wurde am achten Tag ein Kampftraining mit den Schwertern durchgeführt. Am achten Tag spielten wir «Die Siedler von Catan» im Gross­format und bauten gleichzeitig in einem Geländespiel Gefängnisse, um die Engländer bei einem allfälligen Angriff einzusperren. Bei der Übung des Ernstfalls spielten die Leiter die Engländer.

Beim Filmabend bekamen wir Besuch einer Gesandten Englands. Sie erklärte, dass wir beobachtet wurden und die Engländer nun einsähen, dass sie keine Chance hätten. Sie würden nicht mehr angreifen. So konnten wir beruhigt am neunten Tag einen Plauschvormittag einbauen und Outdoor-Burgball spielen, bevor es dann wieder hiess: «packen und abräumen».

Am zehnten Tag brachen wir die letzten Lagerbauten ab und reisten müde und erschöpft nach Hause, wo wir von unseren Eltern bereits erwartet wurden. Wir ­blicken auf ein gelungenes, abenteuerreiches Sola 2017 ­zurück.

Weitere Fotos können viawww.jwkirchberg.cheingesehen werden.