Jugend-Europa-Cup im Faustball

Im grenznahen Weil am Rhein (D) findet dieses Wochenende der 15. Jugend-Europa-Cup im Faustball statt. Mit dabei diverse Talente aus Ausserrhoden.

Conrad Aschwanden
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Faustball. Am Samstag und Sonntag 2./3. Oktober treffen sich gegen 300 junge Faustballer aus 13 Landesverbänden zum alljährlichen Ausklang der Feldsaison. Nahe der Schweiz im Deutschen Weil am Rhein wird der international wichtige Anlass ausgetragen, an dem sich auch vier Auswahlen U14 und U18 aus unserer Region beteiligen.

Der Schweizer Nachwuchsförderer Koni Hungerbühler war Jugendnationaltrainer und hat 1996 die Initiative zur Schaffung dieser Kontaktmöglichkeit über die Landesgrenzen hinweg ergriffen.

Mit der Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer (Arge Alp) hatte er eine ideale Partnerin gefunden, denn dieser gehören elf Bundesländer, Provinzen und Kantone der Länder Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz an.

Neuorganisation 2006

Als sich die Arge Alp nach der Austragung in Widnau im Jahre 2005 vom Faustball zurückzog, suchten die Verantwortlichen eine Lösung zum Fortbestand dieser inzwischen sehr geschätzten Nachwuchsveranstaltung.

Die beteiligten Faustballer beschlossen, den Anlass unter dem Namen Jugend-Europa-Cup weiterbestehen zu lassen. Gleichzeitig wurde eine noch breitere Beteiligung über den Bereich der Arge-Alp-Länder hinaus angestrebt.

Diese Erweiterung scheint nun endgültig geschafft, beteiligen sich am Wochenende doch 13 Verbände aus Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz in Weil. Mit St.

Gallen/Appenzell (SAP), Thurgau, Zürich-Schaffhausen und dem Aargau sind vier der acht Schweizer Regionalverbände mit dabei.

Widnauer Präsident

Nachdem der Widnauer Initiant Koni Hungerbühler vor fünf Jahren die Führung abgegeben hat, wird der Jugend-Europa-Cup jetzt neu wieder von einem Widnauer geführt. Ruedi Fehle, der seit einem Jahr in der Region SAP für die Administration im Nachwuchs zuständig ist, hat das Präsidium des JEC übernommen. Mit ihm zusammen wird die grosse SAP-Delegation geleitet vom Diepoldsauer Vereinstrainer Toni Lässer.

Der von den besten Nachwuchstalenten bestrittene Jugend-Europa-Cup verspricht nochmals hochstehenden Faustballsport in Weil am Rhein. Das Organisationskomitee hat alles unternommen, um sowohl den Jugendlichen mit ihren Betreuern als auch den sportinteressierten Zuschauern optimale Möglichkeiten zu bieten.

SAP-Auswahlen Nach den Kaderzusammenzügen haben die beiden Nachwuchsverantwortlichen der Region SAP Toni Lässer (Diepoldsau) und Ruedi Fehle (Widnau) folgende vier Spielerkader für den Jugend-Europa-Cup aufgeboten: U18 weiblich – Betreuerin Rebecca Schreiber (Walzenhausen): Ronja Bührer und Marina Weber (beide Ettenhausen), Christina Fink und Beatrice Kühne (beide Montlingen), Katrin Lüchinger (Rebstein/Berneck) sowie Nathalie Frischknecht, Romana Hollenstein und Stefanie Schreiber (alle Walzenhausen). U14 weiblich – Betreuerin Eva Lässer (Diepoldsau): Johanna Schlattinger (Dozwil), Rahel Stähli (Ettenhausen), Rahel Hess (RiWi), Shamon Schoch (Schwellbrunn) sowie Joey Federer und Ramona Mettler (beide Walzenhausen). U18 männlich – Betreuer Lukas Lässer und Fabian Marthy (beide Diepoldsau): Raphael Schlattinger (Diepoldsau), Lukas Berger und Kenneth Schoch (beide Schwellbrunn) sowie Domenic Fehle, Kevin Kohler und Malik Müller (alle Widnau). Dazu werden beim letzten Zusammenzug diese Woche nochmals zwei Spieler nominiert aus dem Sextett Stefan Hutter, Patrick Sieber und Marco Walt (alle Diepoldsau) sowie Pascal Krenn, Yannick Linder und Steve Frei (alle Widnau). U14 männlich – Betreuer Toni Lässer (Diepoldsau): Julian Lipp (Diepoldsau), Valentin Gall (Flums), Florian Nagel (Trogen), Walter Gantenbein und Sandro Reutegger (beide Schwellbrunn), Noah Kellenberger und Sandro Pfändler (beide Walzenhausen) sowie Stefan Fehle (Widnau).