Jugend-Challenge: Laufen, Springen, Werfen

Jugend-Challenge ist ein Teamwettkampf für Jugendriegen des Appenzellischen Turnverbandes für Mädchen und Knaben der Jahrgänge 1994 und jünger. Über 500 Jugendliche in insgesamt 118 Teams nahmen am Wettkampf in Bühler teil.

Werner Grüninger
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Bühler. Mädchen und Knaben der Jahrgänge 1994 und jünger fanden sich über das letzte Wochenende in der Turnhalle Herrmoos ein, um ihrem Bewegungsdrang beim ATV-Jugend-Challenge freien Lauf zu lassen und im Teamwettkampf Plausch und Spass zu erleben. Die Freude an diesem beliebten Nachwuchsevents konnten die anwesenden Zuschauerinnen und Zuschauer hautnah miterleben.

Auf spielerische Art absolvierten die Mädchen und Knaben einem dem Alter entsprechenden Wettkampf. Ziel des Wettkampfes ist, die Förderung des Vereinsturnens bei den Jugendriegen, bei denen das Mitmachen im Vordergrund steht. Organisiert wurde der Anlass vom TV Bühler in Zusammenarbeit mit der Jugendkommission des ATV.

Lockere Wettkampfstimmung

Die Mädchen und Knaben fieberten den Starts in den einzelnen Disziplinen entgegen und befanden sich bereits vor dem Startschuss auf den Anlagen und übten noch ein letztes Mal die Abläufe der Disziplinen.

Lauf, Sprung und Wurf hiessen die Herausforderungen in den einzelnen Kategorien, die es als Team zu bewältigen gab. Dabei waren Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft und auch Fingerspitzengefühl ausschlaggebend. Als Abschluss folgte als Highlight der Team-Cross-Lauf, ein vielseitiger Hindernisparcours. Tempo und Spannung pur begleiteten diese letzte Disziplin. Was gibt es Schöneres bei einem Wettkampf, Jugendliche lachen zu hören und zu sehen, dass sie Freude am Sport haben?

Nachdem die Startnummern «montiert» waren, herrschte eine heitere und lockere Stimmung, gepaart mit Anspannung auf den bevorstehenden Wettkampf. Die Gruppenleiter trugen mit dem gemeinsamen Aufwärmen wohl einiges dazu bei, dass eine fröhliche Atmosphäre herrschte.

Vielseitiger Wettkampf

In der Turnhalle Herrmoos herrschte am Samstag und Sonntag von Beginn weg Hochbetrieb.

Die Buben und Mädchen der Kategorie C (2001 und jüngere) kämpften mit grossem Einsatz, und dennoch blieb vieles dem Zufall überlassen. Die Stimmung beim Biathlon und Crosslauf war einzigartig, lautstark die Unterstützung, während beim Wurf und Sprung die Leistung jedes einzelnen zählte und für den Teamwettkampf ausschlaggebend war. Als Abschluss war der Team-Cross angesagt, ein Hindernislauf, bei dem alle Teams direkt gegeneinander antraten. Spannung und Tempo beim Überqueren der Hindernisse begleiteten diese letzte Disziplin.

Schnelle Richtungswechsel, hohe und knifflige Hindernisse sowie der Kampf gegen die Gegnerschaft verlangte von den Mädchen und Knaben alles ab. Erst beim Überqueren der Ziellinie stand der Sieg fest, denn die Hindernisse erforderten Können und Kondition und sorgten für manch eine Überraschung.

Je älter umso anspruchsvoller

Beim Biathlon, einem kleinen Verfolgungsrennen innerhalb von drei Minuten, waren nicht nur die gelaufenen Runden, sondern auch die Treffsicherheit

mit Schweifball, Tennisball und Veloschlauch wichtig, denn es konnten Zusatzpunkte gewonnen werden. Beim Sprung über die Schaumstoffschachteln wählte jeder Teilnehmer die zu überspringenden Würfel (1bis 6) selber aus, was die entsprechende Punktzahl ergab. Im Sprint versuchten die Teams innert kürzester Zeit (Kurzlauf und Zusammensetzen) ein Puzzle zu vervollständigen, was ein gutes Auge voraussetzte. Von Kategorie zu Kategorie wurden die Anforderungen höher.

In der Kategorie B (Jahrgang 1999/2000) bestand der Sprung aus sechs Bahnen mit unterschiedlich grossen «Wassergräben», die überquert werden mussten, ohne das Wasser zu berühren.

Beim Sprint hatten die Teammitglieder sechs Sekunden Zeit, um einen Ring aus der Distanz nach eigener Wahl zu holen (1 bis 5 Punkte). Recht anspruchsvoll waren die Disziplinen der Kategorie A (1994/1998). Beim Sprung mussten fünf in regelmässigen Abständen liegende Reife mit verschiedenen Distanzen übersprungen werden.

Der Sprint bestand aus einem Vierecklauf, bei dem die gelaufenen Zeit die Punktzahl ergab.

Simon Abderhalden von der Jugendkommission war ob der Ergebnisse und der Teilnahme hoch erfreut. Die Mädchen und Knaben erlebten einen friedlichen Wettkampf mit Höchstleistungen aller Teilnehmer. Mit der Rangverkündigung jeder Kategorie und der Übergabe der Medaillen an die drei Erstklassierten ging der Wettkampf zu Ende.

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