Urnäscher Jubiläumsverein wird aufgelöst, Gewinn fliesst in Fonds

Die Feierlichkeiten zum 600-jährigen Bestehen der Gemeinde sind Geschichte, und damit auch der Verein, der die Anlässe organisiert hat.

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OK-Präsident Hans Frick auf dem Jubiläums-Kohlemeiler. Bild: Jonas Manser

OK-Präsident Hans Frick auf dem Jubiläums-Kohlemeiler. Bild: Jonas Manser

Die Gemeinde Urnäsch beauftragte 2015 ein achtköpfiges OK mit der Organisation und Durchführung der Feierlichkeiten zum 600-Jahr-Jubiläum der Gemeinde Urnäsch.

Nach einer Phase mit Planung und Organisation wurden im Jubiläumsjahr 2017 eine Vielzahl an Anlässen, wie die Grenzwanderung, der Kohlenmeiler oder auch das dreitätige Hauptfest, erfolgreich durchgeführt. Mit Engagement und Herzblut beteiligten sich Gross und Klein an den Anlässen und trugen damit zum guten Gelingen bei. Mit einem Helferfest auf der Schwägalp im vergangenen Juni und der eintägigen Abschlussreise des OK im Herbst 2018 in die Bündner Herrschaft gingen die letzten Aktivitäten über die Bühne, und es konnte abgerechnet werden.

Gewinn für Vereine und Handwerkerzentrum

An der kürzlich abgehaltenen ausserordentlichen Hauptversammlung hat sich der «Verein 600-Jahr-Jubiläum Urnäsch» respektive das OK nun definitiv aufgelöst. Die Mitglieder haben beschlossen, dass der verbleibende Gewinn von etwas mehr als 75000 Franken zur Hälfte zu Gunsten der Urnäscher Vereine und dem Projekt «9107 – Zentrum für Handwerk und Kunst» aufgeteilt werden soll. Dazu wurden Gemäss Medienmitteilung auf der Finanzverwaltung der Gemeinde Urnäsch zwei Fonds mit entsprechenden Fonds-Reglements eingerichtet. Der Fonds für die Vereine soll diese mit einem maximalen Betrag von 3000 Franken bei ausserordentlichen Anschaffungen unterstützen. Der Fonds für das Zentrum für Handwerk und Kunst soll hingegen dem Erwerb, der Miete und, oder dem Umbau einer Liegenschaft für das künftige Handwerkerzentrum dienen. (gk)