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Jubiläumsreise nach Krakau

Männerriege Lütisburg
Werner Steiger

Nach langer Vorfreude war es am 18. August so weit. Nur mit Handgepäck ausgerüstet, bestiegen 20 Männerriegler erstmals gemeinsam ein Flugzeug. Nach der Landung in Krakau brachte uns ein Bus auf schlechten Strassen zur Unterkunft. Als Erstes hatte un­ser Reiseleiter Paul Krämer eine Kommunisten-Tour organisiert. Eine junge Polin fuhr mit einem alten Trabi vor, jeweils drei von uns durften bei ihr ins alte Gefährt einsteigen. Der Rest konnte in einem alten Bus Platz nehmen. Wir fuhren durch Krakau, das war schon sehr speziell. Die junge Frau hatte das kleine Auto mit der Kunststoffcarrosserie und ­lediglich 26 PS voll im Griff. In einem Wohnviertel machten wir Halt und konnten eine alte, sehr einfach ausgestattete Wohnung aus der Zeit des Kommunismus besichtigen. Wir waren froh, dass wir das anschliessend servierte polnische Nationalgericht (Piroggen) mit Bier runterspülen konnten. Den ersten Abend verbrachten wir im Zentrum der Stadt, beim riesigen Marktplatz mit der Marienkirche (Basilika).

Nach dem Frühstück in der Küche brachte uns ein Bus nach Zakopane. Unser Reiseleiter hatte zum Glück reserviert, uns so konnten wir, ohne anzustehen, um 11 Uhr die Luftseilbahn besteigen. Sie brachte uns auf den Kasprowy Wierch auf 1987 Meter. Bei der Rückfahrt nach Krakau kam Regen auf. Nach kurzem Frischmachen in der Unterkunft zog es uns wieder in die bereits bekannte Altstadt. Wegen des schlechten Wetters nahmen einige diesmal das sehr günstige Taxi für den Heimweg zurück zur Unterkunft. Am zweiten Morgen brachte uns ein Bus in rumpliger Fahrt zum Salzbergwerk Wielaczka. Die 1993 stillgelegte Salz­mine ist über 700 Jahre alt.

Die Führung in Englisch begann mit dem Abstieg über eine lange Holztreppe. Durch ein Labyrinth von Gängen und Schächten gelangten wir von einer «Kaverne» in die andere und stiegen immer weiter nach unten bis auf rund 135 Meter. Sogar ein Restaurant gab es hier unten im Berg, sowie eine riesige Kapelle. Wir erfuhren unter anderem, dass hier sogar mit Pferden gearbeitet wurde. Für den Aufstieg stand uns zum Glück ein Lift zur Verfügung, und das war gut so. Die anschliessende Stadtrundfahrt mit kleinen Elektroautos führte uns in langsamem Tempo durch die Kra­kauer Altstadt und durch das ehemalige Judenghetto mit der Fa­brik, wo einige Filmaufnahmen für den Film «Schindlers Liste» gedreht wurden.

Vor dem Heimflug versuchten wir noch, die letzten Zloty loszuwerden. Wir kamen schliesslich alle wieder glücklich und zufrieden in Lütisburg an.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Reiseleiter Paul Krämer für die Organisation und Durchführung dieser überaus interessanten Städtereise nach Krakau anlässlich des Jubiläums 50 Jahre Männerriege Lütisburg.

Werner Steiger

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