Jubiläumsreife erlangt

Puppenbühne Wildhaus

Hans Ruedi Fischer
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Mit «Katharina Knie» hat die Puppenbühne Wildhaus in ihrer 39. Saison zwischen dem Jahreswechsel und Ostern 2017 eine Glanzleistung erbracht. 400 Besucherinnen und Besucher zeigten sich in zwölf Vorstellungen über Carl Zuckmayers Seiltänzerstück begeistert. Mehr als 500 kleine und grosse Gäste liessen sich von «Hänsel und Gretel» in ihren Bann ziehen. «Ihr habt alle eine supertolle Leistung erbracht», lobte Präsident Bruno Anderhalden seine Kolleginnen und Kollegen, die er an der 39. Hauptversammlung mit einem «engelhaften» Geschenk bedachte. Ein stilles Gedenken galt den verstorbenen Kolleginnen Beni Zingg-Manser und Marianne Tobler. Aktuell steht der Verein der Puppenbühne Wildhaus in einem Jubiläumsjahr. Zum 40. Geburtstag wird neben den obligaten Kerzen auf dem Kuchen «Aladins Wunderlampe» leuchten (in den Nachmittagsvorstellungen), während im Abendstück ein gekidnappter Papst einem Weltfriedenstag das Wort redet.

Die Komödie des ungarisch-brasilianischen Schriftstellers Joao Bethencourt wurde schon zweimal in Wildhaus gezeigt. Ein Tag der offenen Rietlistall-Tür soll dem Publikum einen Blick hinter die Kulissen des liebenswerten Kleintheaters erlauben, für weitere festliche Aktivitäten nimmt Präsident Bruno Anderhalden Anregungen entgegen. Am Wirkungsort an der Munzenrietstrasse werden derzeit aus Sicherheitsgründen bauliche Änderungen getroffen. Irmgard und Stefan Litscher, «Leute der ersten Stunde», die nicht nur buchstäblich die Fäden in den Händen halten, haben ihren Rücktritt nach der nächsten Spielzeit angekündigt. Die Suche nach geeigneten Nachfolgern läuft; für ausgeschiedene Spielerinnen der Nachmittagsgruppe haben sich erfreulicherweise bereits einige Interessierte gemeldet. Auf der neugestalteten Homepage www.Puppenbühne-Wildhaus sind weitere Details zu erfahren.

Hans Ruedi Fischer