JUBILÄUM: Die Vergangenheit ins Zentrum rücken

Am Samstag wird im Brauchtumsmuseum eine Ausstellung zur Geschichte der Gemeinde Urnäsch eröffnet – unter Beisein von Dorfchronist Hans Hürlemann.

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Das Appenzeller Brauchtumsmuseum in Urnäsch widmet der Gemeinde in deren Jubiläumsjahr eine Sonderausstellung. Während sechs Wochen werden unter anderem Urkunden und Schriften rund um die Geschichtsschreibung von Urnäsch zu sehen sein. Die Ausstellung wird diesen Samstag mit einer Vernissage eröffnet und dauert bis 26. März.

Die Ausstellung – ein Projekt des Brauchtumsmuseums und des Vereins 600 Jahre Urnäsch – entstand in Zusammenarbeit mit dem Dorfchronisten Hans Hürlemann. Dieser ist auch Autor des Taschenbuches «Salpetersieder und Bärentöter – Alltagsgeschichten aus dem Urnäscher Archiv», das der Verein 600 Jahre Urnäsch mit dem Appenzeller Verlag zur Ausstellungseröffnung herausgibt und das am Samstag vorgestellt wird. Hürlemann berichtet im Buch über Wissenswertes, Lustiges und Kurioses aus der Urnäscher Vergangenheit. Entstanden sind 14 Anekdoten, eine Zusammenfassung der Gründungsgeschichte und ein Nach- schlagewerk, illustriert mit Bildern des Urnäscher Fotografen Ueli Alder.

Am 5. Oktober 1417 erhielt die Gemeinde die kirchliche und politische Unabhängigkeit. Unter anderem wird die Gründungsurkunde in der Ausstellung gezeigt. Auch Pergamente mit dem Grenzvertrag zu Hundwil, Gemälde, Zeichnungen und Fotografien oder ein Protokoll über den Dorfbrand von 1641 sind zu bestaunen. (pd)

Hinweis

Sonderausstellung 600 Jahre Urnäsch: Samstag, 11.2., 14 Uhr, bis Sonntag, 26.3.; jeweils Mo–Sa 9 bis 11.30 Uhr, Sa + So 13.30 bis 17 Uhr; Spezialführung mit Hans Hürlemann: Sonntag, 5.3., 14 Uhr.

www.museum-urnaesch.ch