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JONSCHWIL/LÜTISBURG: Wanderweg komplett zerstört

Der Wanderweg Oberrindal–Wildberg ist unpassierbar. Der Wintersturm Burglind hat im abschüssigen Gelände eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Dass der Weg instand gestellt wird, ist unwahrscheinlich.
Andrea Häusler
Der Sturm Burglind hat ganze Arbeit geleistet: Der Wanderweg zwischen Oberrindal und Wildberg ist nicht mehr passierbar. (Bild: Bruno Cozzio)

Der Sturm Burglind hat ganze Arbeit geleistet: Der Wanderweg zwischen Oberrindal und Wildberg ist nicht mehr passierbar. (Bild: Bruno Cozzio)

Die Einwirkung des Wintersturms vom 3. Januar auf den Wald im Wildberggebiet war gewaltig. «Zehn Bäume, darunter mehrere stabile Buchen, wurden entwurzelt», sagt Revierförster Bruno Cozzio. Das Holz könne verwertet werden, das sei nicht das Problem. Der Wanderweg hingegen sei komplett zerstört.

«Trampelpfad» ist (noch) nicht klassiert

Am Ort weisen rot-weisse Bänder auf die Sperrung der Wegverbindung hin. Aufgehoben wird diese aus heutiger Sicht eher nicht mehr. «Der Weg war seit jeher schwer begehbar. Speziell bei nasser Witterung», sagt Jonschwils Gemeindepräsident Stefan Frei. Aufgrund des Gefälles und der dünnen Humusschicht über dem felsigen Untergrund, konkretisiert er. Hinzu komme, dass auch der Unterhalt des abfallenden Weges anspruchsvoll gewesen sei. Eine alternative Route besteht bereits, allerdings nur inoffiziell. Frei spricht von einer Art Trampelpfad, der nicht als Gemeinde- und Wanderweg klassiert sei. Die fehlende rechtliche Regelung hat für Wanderer zur Folge, dass bei Unfällen seitens der öffentlichen Hand keine Haftungspflicht besteht. «Sobald ein Weg klassiert ist, greift die Werkeigentümerhaftung», sagt Stefan Frei. Die Wanderroute um den Wildberg ist äusserst beliebt. Entsprechend ist es der Gemeinde ein Anliegen, den Fortbestand der Verbindung zu gewährleisten. Den inoffiziellen, etwas weiter nach Westen ausholenden und entsprechend längeren Alternativ-Weg favorisiert Stefan Frei. Räumt allerdings ein, dass die Verhandlungen mit den Grundeigentümern nicht abgeschlossen seien. Ein positiver Ausgang der Gespräche vorausgesetzt, müsste die Klassierung des Weges vom Gemeinderat genehmigt, anschliessend öffentlich aufgelegt und schliesslich vom Kantonalen Baudepartement abgesegnet werden. Im besten Falle könnte der neue Weg, ab Mai dieses Jahres als Teil einer offiziellen Wanderroute freigegeben werden. Nachdem gewisse (bauliche) Anpassungen an die Bedürfnisse der Wanderer vorgenommen worden sind. Da und dort, sagt Stefan Frei, müssten noch einige Treppenstufen eingebaut werden.

Wird die neue Wegverbindung Realität, werden die bestehenden Wanderkarten den neuen Begebenheiten angepasst.

Andrea Häusler

andrea.haeusler@wilerzeitung.ch

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