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Johanneum sieht Investitionen vor

Die Mitglieder des Vereins Johanneum haben den Auftrag für die zukünftige bauliche Arealentwicklung erteilt. Bis 2025 sollen 24 Millionen Franken investiert werden. Imelda Stadler und Claudia Oesch wurden in den Vorstand gewählt.
Adi Lippuner
Der Vereinsvorstand (von links): Präsident Hansjörg Huser, Ennetbühl, Imelda Stadler, Lütisburg, Verwaltungsleiter Rolf Rechberger, Claudia Oesch, St. Gallen, und Franz Grandits, pädagogischer Leiter Johanneum. (Bilder: Adi Lippuner)

Der Vereinsvorstand (von links): Präsident Hansjörg Huser, Ennetbühl, Imelda Stadler, Lütisburg, Verwaltungsleiter Rolf Rechberger, Claudia Oesch, St. Gallen, und Franz Grandits, pädagogischer Leiter Johanneum. (Bilder: Adi Lippuner)

NEU ST. JOHANN. 36 von 129 Einzel- und 12 Kollektivmitgliedern nahmen an der Vereinsversammlung vom Donnerstagnachmittag in der Hauskapelle des Johanneums teil. Mit dabei auch Behördenvertreter sowie Lehr- und Führungskräfte der Institution Johanneum. Präsident Hansjörg Huser, er ist seit einem Jahr im Amt, führte durch die reich befrachtete Traktandenliste.

Den Anwesenden wurde die Strategie 2025, bei der es um die langfristige Entwicklung des Johanneums geht, präsentiert. Einerseits hat sich der Vorstand mit baulichen Massnahmen, andererseits mit der Positionierung der drei Bereiche Schule, Ausbildung und Erwachsene befasst. Während sich die Bereiche Schule und Erwachsene im Berichtsjahr erfreulich entwickelten, gab es bei der Ausbildung sinkende Anzahl der Lernenden.

Rück- und Umzonung

Das Johanneum-Areal ist, wie Vorstandsmitglied Beat Ernst erläuterte, «ein bisschen von allem». Es gebe viel Baulandvorrat und verschiedene Bauzonen. Deshalb werde eine Vereinheitlichung der Bauzonen angestrebt und im Gegenzug erhalte die Gemeinde das Angebot, dass 20 000 Quadratmeter Bauland zurückgezont werden könnten.

«Wir wollen das Areal neu erschliessen, um weniger Verkehr zwischen den Gebäuden zu haben. Zudem sind neue Parkplätze und die Schaffung eines Fusswegs zum Bahnhof vorgesehen», so Beat Ernst. Die langfristigen Investitionen werden mit 24 Millionen Franken beziffert und sollen für die Realisierung folgender Vorhaben eingesetzt werden: Zentrales Parking, Schulhaus, Zentralgebäude und Pflegewohnheim.

Auf Antrag von Hansjörg Huser genehmigten die Anwesenden den Antrag, dass der Vorstand die zukünftige bauliche Arealentwicklung im Rahmen der kantonalen Vorgaben und Finanzierungsrichtlinien umsetzen darf. «Wir werden dem Amt für Bildung und Soziales unser Vorhaben am 30. Juni in St. Gallen präsentieren», so Hansjörg Huser.

Neue Vorstandsmitglieder

Pater Erich Schädler trat aus gesundheitlichen Gründen vor einem Jahr von seinem Amt als Vereinspräsident zurück und mit Vorstandsmitglied Andras Widmer, Mühlrüti, gab es einen weiteren Rücktritt an der aktuellen Vereinsversammlung. Neu konnte Imelda Stadler, Gemeindepräsidentin, Lütisburg, und die St. Galler Rechtsanwältin Claudia Oesch gewählt werden.

Beide neuen Vorstandsmitglieder haben Bezug zur Aufgabe «Lebensraum für Menschen mit Behinderung», dem Motto des Johanneums. Imelda Stadler war lange Zeit im Vorstand des Kinderdörfli Lütisburg engagiert und Claudia Oesch kennt die Aufgabe von ihrer Mutter, war diese doch selbst während acht Jahren im Vorstand des Vereins Johanneum tätig.

Verein und Stiftung getrennt

Verwaltungsleiter Rolf Rechberger erläuterte die Jahresrechnung, welche, entsprechend den gesetzlichen Vorgaben, nun eine klare Trennung zwischen Stiftung und Verein aufweist. «Wegen des Umbaus des Auhofs haben wir weniger flüssige Mittel, mussten aber für die vier Millionen Investitionen nur eine Million Hypotheken von der Bank beziehen.»

Der Verlust wird in der Jahresrechnung mit knapp 130 000 Franken ausgewiesen. Als Grund nannte Rolf Rechberger den markanten Rückgang bei der Ausbildung, waren doch statt 48 nur noch 22 Lernende zu betreuen. «80 Prozent unserer Ausgaben sind Personalkosten», verwies der Verantwortliche auf die entsprechenden Zahlen.

Der pädagogische Leiter, Franz Grandits, ging auf die Führungsaufgaben im Wandel der Zeit ein. Dabei gehe es darum, Ziele zu definieren. «Nur wer weiss, wohin der Weg führt, kann diesen auch gezielt beschreiten.» Die Führungsgrundsätze im Johanneum seien von einem Wir-Gefühl geprägt und dieses bewähre sich in allen Situationen.

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