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Johann Jakob Tobler: «Grossvater» der Toblerone

Wie aus Johann Jakob Jean Tobler wurde und was der Sohn des Lutzenbergers später in Bern erfand.
Jean Tobler (Bild: pd)

Jean Tobler (Bild: pd)

Lutzenberg. Jean Tobler richtete sich nach Wanderjahren in Dresden, Paris und Vevey in einem Berner Aussenquartier 1868 eine «Confiserie Spéciale» ein. Sein Sohn wird daraus die Schokoladefabrik Tobler machen und die Toblerone erfinden.

Jean Tobler hiess vor seinem Abstecher in die frankophone Welt Johann Jakob; er wurde 1830 geboren – in Lutzenberg. In St. Gallen absolvierte er eine Lehre als Zuckerbäcker. Nach langen Wanderjahren eröffnete er 1868 in Bern seine Confiserie; dort stellten Angestellte für ihn Karamellen, kandierte Früchte, Ostereier, Pralinés und Bonbons her. 1872 heiratete er die 28jährige Witwe Adeline Lorenz-Baumann aus dem Thurgau; gemeinsam hatten sie drei Kinder: Theodor, Emil und Martha. Die Geschäfte liefen gut, 1875 errichtete Tobler die «Aktiengesellschaft Chocolat Tobler». 1900 übernahm Theodor Tobler die Fabrik von seinem Vater und baute sie zu einem international bekannten Schokoladeunternehmen aus. 1908 erfand Jean Toblers Sohn eine Mandel-Honig-Nougat-Mischung und brachte sie kombiniert mit Milchschokolade als Toblerone auf den Markt. Sie ist heute eine der international bekanntesten Schweizer Schokoladen; 96 Prozent der Produktion gehen ins Ausland. (gbe)

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