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Jetzt redet die Bevölkerung mit

Bei der Weiterentwicklung des Areals Hauptbahnhof Nord ist jetzt die Öffentlichkeit gefragt: Ab nächster Woche kann sie sich spielerisch mit dem Gebiet auseinandersetzen. Ende April findet dann eine öffentliche Diskussionsrunde statt.
David Gadze
Eine Gesamtsicht für das Areal Hauptbahnhof Nord: Eine Testplanung über das ganze Gebiet soll Lösungen für eine Weiterentwicklung aufzeigen. (Archivbild: Urs Bucher)

Eine Gesamtsicht für das Areal Hauptbahnhof Nord: Eine Testplanung über das ganze Gebiet soll Lösungen für eine Weiterentwicklung aufzeigen. (Archivbild: Urs Bucher)

ST. GALLEN. Die Mitwirkung der Öffentlichkeit an der Weiterentwicklung des Areals Hauptbahnhof Nord geht in die nächste, ja in die entscheidende Runde: Nach einer Sozialraumanlayse der Fachhochschule (FHS) und einer Online-Umfrage der Stadt beginnt nächste Woche die sogenannte «WerkStadt». Sie findet statt von Montag bis Samstag sowie nochmals vom 21. bis 24. April im Bereich der Rampe zur Personenunterführung West (siehe Zweittext). Am Montag, 25. April, folgt dann in der Lokremise das «World Café», ein Themen-Forum, an dem die breite Öffentlichkeit über die Weiterentwicklung des Areals mitdiskutieren kann. Gestern erläuterten die Verantwortlichen vor den Medien das weitere Vorgehen.

Alle sollen zu Wort kommen

Am Themen-Forum sollen sich die Teilnehmer in kleinen Gruppen und «in einer entspannten Atmosphäre» zu konkreten Fragen austauschen, aber auch ihre Wünsche und Ideen für das Gebiet einbringen können. Laut FHS-Dozent Dani Fels, der das Themen-Forum betreut, sei das Ziel, dass «möglichst alle Interessierten zu Wort kommen und ihre Positionen vertreten können» und so eine breitabgestützte Lösung entsteht. Die Ergebnisse der «WerkStadt» und des Themen-Forums bilden die Grundlage für die folgenden Gespräche mit diversen Anspruchsgruppen (Grundeigentümer, Vereine und Verbände) als auch für die anschliessende Testplanung von Juni bis Oktober. In dieser entstehen verschiedene Varianten für die Entwicklung des «fragmentarisch wirkenden Areals», wie Stadtplaner Florian Kessler sagte. Die Ergebnisse der Testplanung wiederum kann die Bevölkerung am 30. November an einem weiteren «World Café» erörtern.

Testplanung mit vier Büros

Für die Testplanung sind vier Architekturbüros zuständig: Thomas Kai Keller Architekten und Barão-Hutter Architekten aus St. Gallen sowie Meili & Peter Architekten und Boltshauser Architekten aus Zürich. Die Stadt hat die vier Büros zusammen mit externen Experten bestimmt, welche die Testplanung begleiten. Es sind die Architekten Thomas Hasler aus Frauenfeld, Matthias Krebs aus Winterthur und Meinrad Morger aus Basel. Es handle sich um «qualifizierte Büros», die Erfahrung mit solchen Projekten hätten, versicherte Florian Kessler. Es seien «vielfältige Ergebnisse» zu erwarten.

Klubhaus-Sanierung wäre teuer

Stadträtin Patrizia Adam informierte auch über eine allfällige Sanierung des Spanischen Klubhauses, für dessen Erhalt sich ein Grossteil der Teilnehmer der Sozialraumanalyse und der Online-Umfrage ausgesprochen hatte. Um das Gebäude für die nächsten zehn Jahre zu erhalten, müssten zwischen 2,5 und drei Millionen Franken für die Sanierung des Dachs, der Haustechnik und der Küche investiert werden. Für einen langfristigen Erhalt, der auch eine umfassende Sanierung der Gebäudehülle bedingen würde, wäre mit Kosten von 4,5 bis fünf Millionen zu rechnen. «Diese Kosten wären meines Erachtens fast zu hoch», sagte Adam. Als Vorentscheid gegen den Erhalt des Klubhauses wollte die Baudirektorin diese Aussage jedoch nicht verstanden wissen. In der Testplanung würden bewusst Lösungen mit und ohne Klubhaus gesucht. «Ich will zuerst sehen, welche städtebaulichen Möglichkeiten sich ergeben. Je nach dem relativieren sich die Sanierungskosten.»

www.stadtsg.ch/bhfnord

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