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Jetzt kommt die (lärmige) Fitnesskur fürs Appenzeller Bahnnetz

Im Raum Herisau stehen grössere Arbeiten an den Gleisanlagen an. Der Bahnbetrieb zwischen Gossau und Urnäsch fällt die nächsten Wochen am Abend aus und wird durch Busse ersetzt.
Karin Erni
In Herisau werden eineinhalb Kilometer Fahrbahn erneuert. Bild: KER

In Herisau werden eineinhalb Kilometer Fahrbahn erneuert. Bild: KER

In einer ersten Etappe vom 21. Oktober bis 16. November ersetzen die Appenzeller Bahnen (AB) die Masten- und Fahrleitungsfundamente sowie die Sickerleitungen auf der Strecke zwischen dem Bahnhof Herisau und dem Bahnhof Wilen. Dabei handelt es sich um Vorarbeiten für weitere Erneuerungen, die im kommenden Jahr ausgeführt werden. Während des Sommers 2020 ist der komplette Ersatz der Fahrleitungen auf dieser Strecke geplant. Im Herbst sollen dann auch die Gleise ersetzt werden, wofür eine Totalsperrung nötig sein wird. Diese wird Ende Oktober, Anfang November 2020 stattfinden.

«Die Anlagen stammen aus dem Jahr 1967 und haben das Ende ihres Lebenszyklus’ erreicht», sagt Christian Huber, Bahnmeister von Herisau. «Das Netz der AB umfasst 70 Kilometer und wird intensiv genutzt, daher ersetzen wir jedes Jahr rund zwei Kilometer Bahnstrecke. In den letzten Jahren haben wir viel in die Durchmesserlinie investiert. Nun ist die Strecke Gossau-Wasserauen an der Reihe.» Die abgebauten Anlagenteile würden so weit wie möglich einer Wiederverwertung zugeführt, sagt Huber. Der Rest werde verschrottet oder fachgerecht entsorgt. Die AB führen die Arbeiten teils mit eigenen Mitarbeitern durch, es werden aber zusätzlich spezialisierte Firmen zugezogen.

Lärmemissionen werden möglichst kurz gehalten

Diese Unterhaltsarbeiten müssen nachts ausgeführt werden, um den Bahnbetrieb nicht zu stören. Gearbeitet wird jeweils in den Nächten von Montag bis Samstag. Damit die Arbeiten zügig vorangetrieben werden können, werde die Strecke bereits ab 20 Uhr gesperrt, sagt Christian Huber. «Wir wollen die Lärmemissionen für die Anwohner so kurz wie möglich halten.» Die aktuelle Streckensperrung wird von der AB zusätzlich genutzt, um weitere nötige Erneuerungen zwischen Waldstatt und Urnäsch auszuführen.

Der Bahnübergang Erlenbachstrasse bleibt in den Nächten vom 30. und 31. Oktober sowie am Morgen des 5.November komplett gesperrt. Für Anwohner besteht für Notfälle eine signalisierte Umleitung. Die AB machen darauf aufmerksam, dass durch unvorhergesehene Arbeiten allenfalls kleine Abweichungen von dieser Planung entstehen könnten. Während der Bauzeit verkehren Ersatzbusse zwischen Gossau und Urnäsch.

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