«Jetzt hat sich der Ton verschärft»

Meines Wissens steht eine Wahl eines Regierungsrates, nicht die Wahl eines Baudirektors an. Oder sind sich Herr Biasotto und die FDP so sicher, dass kein Departementswechsel unter den Regierungsräten ansteht? Die Wählerschaft ist aufgerufen, eine Person zu wählen, welche bereit und fähig ist, das verbleibende Department zu übernehmen. Wenn sich in den frauenlosen Regierungsrat sogar eine qualifizierte Frau zur Verfügung stellt, ist doch die Wahl von Inge Schmid logisch. Wir Frauen haben es in der Hand, dass auch weiterhin das weibliche Geschlecht in der Regierung vertreten ist. Jetzt besteht die Chance, dass wir Frauen in der Regierung vertreten bleiben. Darum Inge Schmid in den Regierungsrat.

Drucken
Teilen

Lea Bösch, Geisshaldenstr. 21, 9104 Waldstatt

Mindestens eine Frau gehört in die Regierung. Ein Appenzeller Wunsch!

Emil Eugster, Obere Schlitten 541, 9056 Gais

«Nur weil einer Gut heisst, muss er noch lange nicht gut sein», meinte ein Kollege mit zynischem Unterton nach dem ersten Wahlsonntag. «Und nur weil sich einer Unternehmer nennt, muss er noch lange nicht kompetent sein», kam es von mir reflexartig zurück. Was hängen blieb, waren zwei Dinge: Man wählt, was man kennt («en Öserige») und man wählt Personen und keine Programme. Mein Dank geht an alle, die ihre Stimme Peter Gut gegeben haben. Bei uns im Hinterland kennt man ihn nicht so gut, im Vorderland aber geniesst er Vertrauen. Er hat sich das über Jahre erarbeitet, er ist kein Politkomet, der mit smarten Worten verglüht. Und jetzt die zweite Runde: Für Parteiunabhängige ist das wahlkampftechnisch eine Grenzerfahrung. Obwohl der grössere Teil der Bevölkerung in unserem Kanton keiner Partei angehört, verfügen wir über eine sehr schmale Basis, was den persönlichen und medialen Wahlkampf betrifft. Die flächendeckende Verschönerung der appenzellischen Landschaft mit «Gut vor Gaden» ist keine Option für uns. «Qualität setzt sich durch» oder «die Hoffnung stirbt zuletzt» sind dann Suggestionen, die im Kopf herumflüstern. Geschätzte Wählerin und Wähler, schauen Sie sich auf www-wir-haben-eine-wahl.ch um, nehmen Sie Kontakt mit Peter Gut auf und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung, ob dieser Typ etwas taugt. Und dann stimmen Sie ab. Danke, dass Sie abstimmen.

Heinz Mauch-Züger, Kantonsrat, Steinweg, 9063 Stein

Befremdet nehme ich zur Kenntnis, dass wir nochmals dasselbe Dreierpaket für den Regierungsrat vorgesetzt bekommen. Allzu gerne hätte ich die Wortmeldungen der SVP gehört, wenn Herr Gut am wenigsten Stimmen erhalten hätte und trotzdem nochmals antreten würde! In einer Konsensdemokratie ist es doch normal, dass sich der Letztplatzierte zurücknimmt. Die SVP ist da aber anderer Meinung! Die Grösse, eine Niederlage zu akzeptieren liegt dieser fern! Es herrscht dieselbe Poltermentalität, wie vom «nationalen Übervater» vorgegeben. Es wird weiter gebockt, und man will partout einen Volksentscheid nicht akzeptieren! So wird die politische Landschaft weiterhin vergiftet, was sich teilweise bis auf die Gemeindeebene niederschlägt! Nur so ist es zu erklären, dass die Drittplatzierte erneut zu einem Wahlgang antritt! Gut, diese ist auch in unserer Gemeinde für ihr «pöchelen» bekannt. Vielen ist der Adressstreit noch präsent, bei dem sie schliesslich eine Niederlage einstecken musste! Das Chaos, das mit der sturen Uneinsichtigkeit angerichtet wurde, bleibt in Erinnerung. Ob jetzt unbedingt eine Frau in den Regierungsrat muss, ist für mich zweitrangig, zumal diese Forderung von der Partei kommt, von der es keine einzige Frau im Kantonsrat gibt! Also drängelt frau auf der «Überholspur» direkt in die Exekutive. Wo sollen denn die 1600 Stimmen herkommen? In zwei Jahren gäbe es weniger Diskussionsstoff, da ein Regierungsrat der SVP nicht mehr zur Wahl antreten kann! Auch aus dieser Sicht ist eine Zwängerei nicht von der Hand zu weisen! So wird einzig und allein nur die Stimmverdrossenheit gefördert! Die Partei «verheizt» sich und ihre Kandidatin selbst.

Heinz Lengwiler, Moos 1, 9055 Bühler

Oft durften wir lesen, dass der FDP-Kandidat angeblich der einzige ist, der die Wirtschaft in der Regierung vertreten kann. Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb mit Angestellten, wie ihn Inge Schmid zusammen mit ihrer Familie führt, ist betriebswirtschaftliches Wissen und Denken mindestens gleich stark gefordert wie in einer Ein-Mann-Firma. Ausserrhoden bietet einen Mix aus Industrie, Gewerbe und Dienstleistern. Sie alle muss man pflegen und ihnen gute Rahmenbedingungen bieten. Inge Schmid tut das heute schon auf Gemeindeebene jeden Tag. Im zweiten Wahlgang geht meine Stimme an Inge Schmid, die auch, aber nicht nur, wirtschaftlichen Sachverstand mitbringt.

Reto Sonderegger, Melonenstr. 5, 9100 Herisau

Im ersten Wahlgang habe ich den gegenseitigen Respekt der Kandidierenden sehr geschätzt, auch wenn dabei leider zuweilen die Inhalte zu kurz gekommen sind. Jetzt hat sich – zumindest in den Leserbriefen – der Ton verschärft. Das dient leider nur der Unterhaltung, die Inhalte werden dadurch nicht deutlicher. Gehässigkeiten sind kein Ersatz für Argumente. Wohltuend war dagegen die im Amtsblatt nachzulesende Eröffnungsrede von Kantonsratspräsident Peter Gut vom 20. Februar. Ich bin beeindruckt von der Klarheit der Gedanken, der Logik und der Eigenständigkeit der Argumentation und der spürbaren menschlichen Wärme. Genau das wünsche ich mir von unserem neuen Regierungsrat. Darum wähle ich Peter Gut.

Sandro Pensa, Lachen 1454, 9428 Walzenhausen

Was ist unser künftiges Wunschbild unseres Kantons? Wie begegnen wir zwischen Bodensee und Säntis der Zukunft? Für uns sind dies Arbeitsplätze in einem starken Gewerbe, mit guten öffentlichen Anbindungen für pendelnde Werktätige. Wohn- und Lebensqualität in einer intakten, ländlich geprägten Umgebung, gepaart mit starken Schulen für unsere Jugend. Und dies haushälterisch finanziert, steuerlich attraktiv. Inge Schmid bringt in diesen Themen einen prall gefüllten Rucksack mit. Als Gemeindepräsidentin von Bühler kennt sie die Situation des lokalen Gewerbes und der Industrie, aber auch die der Pendler. Ebenso kennt sie die Kosten und Problemstellungen der Schulen, die Erwartungen der Bevölkerung an diese und somit gangbare Wege. Als Präsidentin der Gemeindepräsidentenkonferenz ist sie vertraut mit den Herausforderungen und lokalen Eigenheiten in der Raumplanung. Und als Landfrau und Mutter weiss sie, dass jeder Ausgabe eine Einnahme gegenüberstehen muss und dass sich finanzielle Zurückhaltung langfristig lohnt. Genau diese Eigenschaften sollten in unserer Regierung vertreten sein – durch Inge Schmid.

Sven Gerig, Sonnentalstr. 10, 9410 Heiden, SVP-Heiden-Präsident

In der regelmässigen Zusammenarbeit mit kantonalen Behörden erleben wir Architekten häufig die entscheidende Bedeutung von einzelnen Departementsvorstehern. Wille und Engagement sind zwar wesentliche Voraussetzungen für Regierungsratsmitglieder, doch sie genügen bei weitem nicht, an der Spitze eines grossen Mitarbeiterstabes die komplexen Aufgaben zu überblicken und zielorientiert sinn- volle Lösungen herbeizuführen. Ohne fundiertes Fachwissen und jahrelange Erfahrungen in Bau- und Wirtschaftsfragen wird das neue Ratsmitglied in seiner täglichen Regierungsarbeit überfordert sein. Es geht bei dieser Wahl daher nicht um den politischen Anspruch einer Partei und auch nicht um die Frage des Geschlechts. Es geht darum, dass von den drei Kandidierenden einzig Dölf Biasotto die fachlichen und persönlichen Voraussetzungen für die anspruchsvolle Führung des Bau- und Volkswirtschaftsdepartements mitbringt. Bei jedem Bewerbungsgespräch in der Privatwirtschaft wäre eine derartige Beurteilung selbstverständlich.

Beat Müller, St. Gallerstrasse 49, 9100 Herisau

Beim Lösen der Aufgaben im Parlament erlebte ich Peter Gut als Person, die alle Beteiligten anhört, überlegt – und dann handelt. Peter Gut lässt alle zu Wort kommen. Seine Entscheidungen sind überlegt und fair. Durch seine jahrelangen Erfahrungen als Mitarbeiter in aufwendigen und heiklen Kommissionen wie zum Beispiel dem Care Team (Psychologische Erste Hilfe) oder der Staatswirtschaftlichen Kommission, eignet sich Peter Gut bestens für das verantwortungsvolle Amt als Regierungsrat. Wir empfehlen und wir wählen Peter Gut.

Luisa Hochreutener Huber, Kurt Huber-Hochreutener, Tobelmüli 126, 9426 Lutzenberg

Der Leserbrief des ehemaligen FDP-Gemeindepräsidenten von Bühler hat mich sehr erstaunt. Mit Neid und Missgunst zweifelt er die Führungsstärke von Gemeindepräsidentin Inge Schmid an. Seine sehr persönliche Interpretation vom schlechten ersten Wahlgang ist völlig aus der Luft gegriffen. Hat er sich wohl auch einmal gefragt, warum nicht alle hinter der Kandidatin gestanden sind? Es kann ja auch sein, dass die Bevölkerung ihre Gemeindepräsidentin nicht verlieren möchte. Für mich klingt die Aussage ganz nach Neid und Missgunst. Realität ist, dass Gilgian Leuzinger als Gemeindepräsident immer die Ansicht vertreten hat, dass ein amtierender Gemeindepräsident zwingend in den Kantonsrat gehört. Genau er ist aber seit Jahren der Verhinderer und Sesselkleber, damit Inge Schmid nicht in den Kantonsrat gewählt werden konnte. Zudem möchte ich dem Stimmvolk von Ausserrhoden ins Gedächtnis rufen, dass im aktuellen Verwaltungsrat des Spitalverbunds ebenfalls ein FDP-Regierungsrat sitzt, der bisher nichts bewegt und nie Stellung genommen hat in dieser Angelegenheit. Wie einfach ist es doch, sich hinter Problemen zu verstecken, damit man nicht aneckt. Ich überlasse es Ihnen, liebe Stimmbürger und Stimmbürgerinnen, wem Sie am 19. März Ihre Stimme geben möchten. Inge Schmid hat meine volle Unterstützung.

Emmy Zürcher, alt Kantonsrätin, Kreckel 5, 9100 Herisau

Am 19. März sucht Appenzell Ausserrhoden ein neues Regierungsratsmitglied. Es sollte jemand sein, der exekutiverfahren, führungsstark und zielgerichtet ist. Die FDP hat leider keinen solchen Kandidaten und bringt nun einen ehemaligen Bauunternehmer, der unternehmerisch sein soll und ideal für das Bau- und Volkswirtschaftsdepartement sei. Wir suchen aber einen Regierungsrat und keinen eindimensionalen Bau-Mann. Die Herausforderungen in unserem Kanton sind vielfältig und wir sollten jemanden wählen, der nicht nur ein Kerngebiet hat, sondern eine breite politische Erfahrung. Inge Schmid bringt dies als langjährige Gemeindepräsidentin mit und ist deshalb die richtige Wahl. Sie wird ab dem ersten Tag in der Regierung mitgestalten und ihr breites Wissen einbringen. Unterstützen deshalb auch Sie Inge Schmid in den Regierungsrat.

Fredy Bressan, Alte Haslenstr. 2, 9053 Teufen, SVP-Teufen-Präsident

Die ausserrhodische Wirtschaft wird geprägt von einer Vielzahl von Klein- und Mittelbetrieben (KMU). Sie garantieren Arbeitsplätze, schenken dem beruflichen Nachwuchs gebührende Aufmerksamkeit. In dieser Situation ist es wichtig, dass in der Regierung zumindest ein Mitglied sitzt, welches die Anliegen und Bedürfnisse der KMU aus eigenem Erleben kennt. Dölf Biasotto ist der überzeugende Kandidat, der auch im zweiten Wahlgang unser Vertrauen verdient. Aber nicht nur sein gewerblicher Hintergrund, auch seine starke Persönlichkeit befähigt ihn, das Regierungsamt zum Wohle von Land und Leuten von Appenzell Ausserrhoden zu führen. Er ist echt und authentisch, aber auch führungsstark und fachkompetent. Er pflegt einen respektvollen Umgang auch mit Leuten, die seine politischen Ansichten nicht in allen Belangen teilen. Schliesslich sind es auch seine Vielseitigkeit und Verbundenheit mit dem appenzellischen Brauchtum und der Kultur, die Dölf Biasotto auszeichnen. Meine Wahl ist darum klar: Ich stimme am 19. März für Dölf Biasotto und hoffe, dass dies gemeinsam mit mir eine Mehrheit tun wird.

René Rohner, Rüti 184, 9035 Grub, Präsident Gewerbeverein AR

Dölf Biasotto kommt bei mir als FDP-Wähler offen, klar und glaubwürdig rüber. Die Unterlagen zum 2. Wahlgang sind in allen Haushaltungen eingetroffen. Nehmen Sie Ihr Stimmrecht auch am 19. März wahr und gehen Sie an die Urne. Meine Stimme geht auch im zweiten Wahlgang klar an Dölf Biasotto. Ich bin überzeugt, dass er mit seiner Intelligenz, Konsensfähigkeit und seiner jugendlich-frischen Art am besten in den Regierungsrat des Kantons passt. Ich bin überzeugt, durch seine gradlinige Art wird er die Regierung bereichern und klare Strukturen schaffen und die gesteckten Ziele erreichen. An dieser Stelle möchte ich nicht auf seine beiden Mitbewerber eintreten. Jeder soll sich eine eigene Meinung bilden. Ich bin überzeugt, dass die FDP mit Dölf Biasotto die richtige Person nominiert hat. Der erste Wahlgang hat es klar aufgezeigt. Nutzen Sie Ihr Stimmrecht und gehen Sie an die Urne. Ich freue mich, mit Dölf Biasotto am 19. März auf seine Wahl zum neuen Regierungsrat anzustossen.

Walter Etterlin, Rickstrasse 22, 9037 Speicherschwendi