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Jens Weber ist neuer Präsident der SP Appenzell Ausserrhoden

Am Samstag lud die SP AR zum 106. Parteitag. Dieser war geprägt von Rück- und Ausblicken. Emotional war er nicht zuletzt deshalb, weil der Präsident nach neun Jahren seinen Posten geräumt hat.
Alessia Pagani
Im Namen der SP Vorderland überreicht Annegret Wigger dem neuen Präsidenten der SP Appenzell Ausserrhoden, Jens Weber, und dem abtretenden, Yves Noël Balmer, Präsente. (Bild: Alessia Pagani)

Im Namen der SP Vorderland überreicht Annegret Wigger dem neuen Präsidenten der SP Appenzell Ausserrhoden, Jens Weber, und dem abtretenden, Yves Noël Balmer, Präsente. (Bild: Alessia Pagani)

Die SP Appenzell Ausserrhoden hat einen neuen Präsidenten. Am Parteitag im Haus Vorderdorf in Trogen haben die 42 anwesenden Stimmberechtigten Jens Weber in dieses Amt gewählt. Weber wird damit Nachfolger von Yves Noël Balmer, der die Geschicke der Partei während neun Jahren gelenkt hatte. Yves Noël Balmer wandte Worte des Abschieds an seine Parteikolleginnen und Parteikollegen.

«Tragt Sorge zu euch, die Partei braucht euch. Und tragt Sorge zur Partei, das Land braucht eine starke SP AR.»

In seiner Zeit habe man Niederlagen hinnehmen müssen, habe Erfolge gefeiert und nach Zielen gerungen. «Wir sind aktiv und spürbar gewesen. Und wir sind in schwierigen Stunden zusammengestanden, was den wahren Geist der SP ausmacht», so Balmer, der auch seinen letzten Jahresbericht vortrug. Die Arbeit daran sei eine sehr emotionale gewesen. Dies sicherlich nicht zuletzt darum, weil das vergangene Jahr vor allem von der Steuergerechtigkeitsinitiative geprägt gewesen ist. Die SP AR musste mit dem Nein an der Urne einen herben Rückschlag einstecken.

Kein Programm, aber ein klares Ziel

Der neue Präsident, Jens Weber, ist indes kein Unbekannter: Der zweifache Familienvater unterrichtet an der Kantonsschule Trogen im Fach Wirtschaft und Recht. Weber politisiert seit 2015 im Kantonsrat und kandidierte im selben Jahr für den Nationalrat. «Mir ist bewusst, dass das Amt des Präsidenten sowohl Würde wie auch Bürde ist», so der 51-Jährige. Es brauche weiterhin Solidarität unter den Genossinnen und Genossen. Er habe zwar kein politisches Programm, aber ein klares Ziel, so Weber. «Dass hier in fünf Jahren eine Nachfolgerin präsentiert werden kann.» An Balmer richtete er die lobenden Abschiesdsworte:

«Du lebst die Politik.»

Aus dem Vorstand waren weitere Rücktritte zu verkünden. So haben Max Eugster, Judith Egger, Anne Zesiger und Matthias Weishaupt, der als Regierungsrat das Amt des Beisitzers innehatte, ihre Demission eingereicht. Neu gewählt wurde Andreas Ennulat, Pfarrperson aus Wolfhalden. Der neue Vorstand setzt sich demnach zusammen aus Jens Weber, Sonja Tobler, Bea Weiler, John Carabain, Daniel Tapernoux und Yves Noël Balmer, der als neuer Regierungsrat wiederum den Beisitz einnehmen wird.

Zum Schluss des Parteitages hielt SP-Nationalrätin Mattea Meyer einen Vortrag zur Prämienentlastungsinitiative. Diese fordert, dass die Krankenkassenprämien nur noch zehn Prozent des Einkommens betragen sollen. Das Referat stellte gelichzeitig den Startschuss zur Unterschriftensammlung der SP Appenzell Ausserrhoden dar, welche in den kommenden Wochen im ganzen Kanton durchgeführt wird.

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