Jeder Schüler sollte seine Chance erhalten

Dem Tierarzt Enzo Fuschini liegt die Bildung am Herzen. Er möchte die unterschiedlichen Philosophien einen und sich dafür einsetzen, dass jeder Schüler und jede Schülerin eine Chance erhält, möglichst den gewünschten Bildungsweg einzuschlagen auch wenn er oder sie etwas hinterher hinkt.

Matthias Giger
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GANTERSCHWIL. Seine Motivation für das Schulratspräsidium zu kandidieren, sei vielschichtig, betont der Tierarzt Enzo Fuschini. Ende Jahr werde er pensioniert und habe Zeit, um sich einer anspruchsvollen Aufgabe wie dieser anzunehmen. «Dieses Amt bietet eine spannende Herausforderung. Es gilt, die trotz vieler Gemeinsamkeiten unterschiedlichen Philosophien der beiden Primarschulen zusammenzuführen und in die Gemeinde zu integrieren», sagt Enzo Fuschini. Die Bildung liegt ihm sehr am Herzen. «Sie ist die wichtigste Resource der rohstoffarmen Schweiz», sagt er. In seinem bisherigen Leben habe er, vom Kindergarten bis zur Universität alle Bildungsstufen durchlaufen, bei der Swissgenetics Erwachsene ausgebildet und viele Lehrerinnen und Lehrer in seinem Freundes- und Bekanntenkreis. In Südamerika habe er an der Universität ein Projekt geleitet und er sei im Vorstand der Alumni der Universität Zürich.

In der Primarschule haber er kämpfen müssen. «Meine Noten waren in der vierten Klasse knapper Durchschnitt. Als es darauf ankam, konnte ich mich aber steigern. Hätte man mich damals vorverurteilt, hätte ich wohl nie ein Studium absolviert», sagt er. Er fände es daher wichtig, dass man jedem Kind, so gut es geht, die Chance gibt, sich zu entwickeln. Seine Chance für die Wahl schätze er gut ein. Ihm wäre es wichtig, dass Ganterschwil beim Schulratspräsidium zum Zug kommt. «Meine Mitbewerberin Le Bich Näf und ich sind genügend qualifiziert», sagt er.