Jedem Schulstandort ein eigenes Profil geben

Daniel Brunner hat bereits viel Erfahrung in der Leitung von Schulräten und Schulverwaltungen gesammelt. Diese guten Erfahrungen haben ihn für die Kandidatur motiviert. Er sieht in den drei Schulstandorten der neuen Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil ein grosses Potenzial.

Matthias Giger
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BÜTSCHWIL. Daniel Brunner kandidiert als Schulratspräsident, weil er seine in der Volksschule gesammelten Erfahrungen und Kompetenzen wieder in die Praxis einbringen will. «Ich war vor zehn Jahren massgeblich an der erfolgreichen Reorganisation der Primarschule Bütschwil beteiligt. Dies ist eine verlässliche Garantie für eine sorgfältige Integration der Schule Ganterschwil, passend für alle Beteiligten, sowie für die Weiterentwicklung aller drei Schulstandorte», meint Daniel Brunner. Jeder Schulstandort solle sein eigenes pädagogisches Profil entwickeln können. Damit könne mittelfristig in der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil für die Familien ein Bildungsangebot mit freier Schulwahl entstehen. «Während meiner Primar- und Sekundarschulzeit war Lernen, wie es damals war, nicht mein primäres Anliegen. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass die Schule Lernprozesse anbietet, an denen alle Freude haben können», hält er fest. Im Gemeinderat wolle er die Ganterschwiler mit einbinden – auch wenn sie ein Geschäft nicht direkt betrifft, beispielsweise die Umgestaltung Bütschwils in Zusammenhang mit der Umfahrung. «Es ist auch wichtig, dass sie wissen, was an den Schulstandorten Bütschwil und Dietfurt passiert», sagt er.

Die Ängste einiger Ganterschwiler, in der neuen Gemeinde unterzugehen, verstehe er zwar. «Aber was wir jetzt brauchen, sind Ratsmitglieder, die in der Lage sind, für die ganze Gemeinde zu denken. <Gärtchen-Denken> ist eine schlechte Basis für die Umsetzung einer Gemeindevereinigung», betont Daniel Brunner.