Jede Stimme zählt

Ich habe bereits gewählt und meine Stimme Paul Signer gegeben. Gehen auch Sie an die Urne, damit kein Zufallsergebnis entsteht. Ich habe Paul Signer gewählt, weil es nicht darauf ankommt, ob wir eine Frau oder einen Mann wählen, sondern dass wir eine fähige Person ins Amt des Regierungsrats wählen.

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Ich habe bereits gewählt und meine Stimme Paul Signer gegeben. Gehen auch Sie an die Urne, damit kein Zufallsergebnis entsteht.

Ich habe Paul Signer gewählt, weil es nicht darauf ankommt, ob wir eine Frau oder einen Mann wählen, sondern dass wir eine fähige Person ins Amt des Regierungsrats wählen.

Ich habe Paul Signer gewählt, weil ich das Hinterland vernünftig in der Regierung vertreten haben will.

Ich habe Paul Signer gewählt, weil er umsichtig, zukunftsorientiert und effizient politisiert und weil ich überzeugt bin, dass er die richtige Wahl ist.

Gehen Sie an die Urne und überlassen Sie die Wahl des neuen Regierungsratsmitgliedes nicht dem Zufall.

Roger Mantel

Einwohnerrat und Präsident GPK, Chalchofen 2127, 9100 Herisau

Propaganda der SVP

Paul Signer ist gut, das wissen alle. Dass aber am Ausserrhoder Polithimmel in der Person von Inge Schmid aus Bühler ein neuer Stern aufgegangen ist, das habe ich erst von der SVP-Propagandamaschine erfahren. Und sie strahlt immer heller, nur schon vom ersten zum zweiten Wahlgang hat sie sich derart gesteigert, dass sie ohne grosse Mühe die Probleme der Ausserrhoder Politik lösen wird. Bevölkerungswachstum und Sanierung der Finanzen sind für sie schon fast Routinesache. Und wenn das nicht reichen sollte, kann man ja den Gegenkandidaten schlecht machen...

Sie sehen, die Propagandamaschine der SVP läuft wie geschmiert. Dabei ist es gar nicht so wichtig, ob das alles auch stimmt. Es ist ja sowieso nur Propaganda.

Und in meinem Gedächtnis melden sich ein paar Begebenheiten rund um Inge Schmid, die mich an den Lobpreisungen der Propagandamaschine ernstlich zweifeln lassen. Vielleicht ist doch nicht alles Gold was glänzt? In einem aber hat die Maschine recht: Jede Stimme zählt! Auch jede Stimme, die gar nicht zur Urne geht. Darum, liebe Wählerinnen und Wähler, nehmen sie an der Regierungsratswahl vom 7. April teil! Es kommt auf Sie an. Wählen Sie Paul Signer in den Regierungsrat. Da weiss man, was man hat!

Hansueli Schläpfer

Rohrenstrasse 11, 9100 Herisau

Wem würden Sie die Stelle geben?

Das Profil ist klar: Ausserrhoden sucht ein neues Mitglied der Geschäftsleitung, das ein breit gefächertes Aufgabenspektrum mit einer grossen Zahl von Angestellten im Dienst der Kundinnen und Kunden zu leiten versteht. Die Kunden sind wir, das Ausserrhoder Volk. Die ausgeschriebene Stelle ist ein Mitglied der Regierung. In der Endauswahl stehen noch zwei Personen, die als aktuellen Beruf «Gemeindepräsident» angeben können. Paul Signer ist eine dieser Personen, und er hat als Gemeindepräsident von Herisau mehr als 15 000 Kundinnen und Kunden, sprich Einwohner von Herisau. Entsprechend umfangreich sind die Führungsaufgaben von Paul Signer und seine Herausforderungen. Zudem wird seine Arbeit als Exekutivmitglied auch von einem Parlament immer wieder kritisch hinterfragt. Auch unsere Regierung muss immer wieder mit kritischen Fragen eines Parlaments konstruktiv umgehen können, daraus die richtigen Schlüsse ziehen und lösungsorientiert ihre Aufgabe erfüllen. Paul Signer erfüllt sämtliche Anforderungen für dieses anspruchsvolle Amt.

Peter Meier, Kantonsrat

Rietli 1680, 9056 Gais

Inge Schmid – lieber nicht

Ich habe mir die Mühe gemacht, die meisten Leserbriefe für die Regierungsratswahlen zu lesen.

Das Alter: Ich muss schmunzeln, wenn ich die Bezeichnung für die immerhin 9fache Grossmutter lese: «Sie hat ein noch jugendliches Alter» oder «weil sie sich als junge Frau einsetzt».

Haben Sie mal nachgerechnet? Inge Schmid ist nur 4 1/2 Jahre jünger als der «zu alte» Paul Signer.

In den Statistiken der UNO werden die 15 bis 25 Jahre alten Menschen der Kategorie Jugendliche zugeordnet: Lang, lang ist's her.

Da wird in Leserbriefen von Diktatur der FDP geschwafelt – für mich tönt das Ansinnen von Inge Schmid im «klARtext» viel eher nach Diktatur: «Inge Schmid will den Kanton AR als Regierungsrätin voller Tatendrang und mit neuen Ideen in die Zukunft führen.» Ganz alleine?

Etwas anderes ist die aufgeworfene Frage «Können Sie eine Idee der Regierung der letzten fünf Jahre nennen, die etwas Innovatives hatte?». Diese Aussage lässt den klaren Schluss zu, dass die beiden bisherigen Regierungsräte der SVP in Sachen Innovationen auch nicht gerade brilliert haben.

Weiter stört mich im «klARtext», dass eine Gemeindeangestellte ein Urteil über ihre Chefin abgeben muss.

Das Bevölkerungswachstum wird in diesen Blatt mit verschiedenen Zeitperioden gemessen (Bühler 2004–2012 «+ mehr als hundert Einwohner = ca 6,2 Prozent / Herisau 2005–2012 -32 Einwohner = ca 0,002 Prozent).

Die Entwicklung der Gemeindefinanzen, welche durch die starke Steuerreduktion für juristische Personen und deren rückläufigen Erträge beeinflusst sind, hängen stark vom Anteil der Firmen am Steueraufkommen ab. Ist die Industrie in Herisau oder in Bühler angesiedelt?

Diese beiden Punkte können durch den Gemeindepräsidenten kaum beeinflusst werden und können deshalb nicht als Massstab für eine Qualifikation herangezogen werden.

Ich frage mich, wie viele Leserbriefe von Ghostwritern geschrieben und nur von Stimmbürgern unterzeichnet wurden. Der Einheitsbrei lässt sehr darauf schliessen. Auf der Homepage des Unterstützungskomitees werden Personen gesucht, «die bereit sind, ihren Namen für einen Leserbrief oder ein Inserat zur Verfügung zu stellen».

Zu guter Letzt: Mein Eindruck ist, dass die Kandidatin mit all zu viel Lob versehen wurde und um jeden Preis in die Regierung will. Das macht mich skeptisch – deshalb wähle ich Inge Schmid nicht.

Jürg Zürcher

Hinterwies 56, 9042 Speicher

Interesse für 80 Jahre KZ Dachau?

Anlässlich des 80. Jahrestages des Beginns des SS-Grauens organisierte Pfarrer Andreas Ennulat eine zweiwöchige Gedenk-Veranstaltung mit der Ausstellung «Namen statt Nummern», einer virtuellen Führung mit Günther Achatz durch die KZ-Gedenkstätte Dachau, dem Film «Totentanz –Kabarett im KZ» mit Podiumsdiskussion und einer Erinnerungsfeier am Karfreitag. Diese hochbrisanten Geschichtsstunden in der Kirche Wolfhalden, eine Zeitreise in die Vergangenheit der Generationen unserer Eltern/Grosseltern waren sehr informativ, aufwühlend und äusserst bewegend.

Leider aber, vielleicht auch zeittypisch, dass diese Anlässe nur wenig Beachtung fanden! Es erstaunt aber noch mehr, dass auf Einladung an die verschiedenen Schulleiterinnen und Schulleiter der umliegenden Gemeinden sich keine Schule dafür interessierte.

Das Thema Gewalt ist aktuell! Täglich werden wir damit konfrontiert, insbesondere bei den Jugendlichen: In der schweizerischen Lehrerschaft wird eben die Vorbeugung von Amokläufen an Schulen mit viel kostenintensivem technischem Aufwand projektiert, Übergriffe verschiedenster Art gehören zum Alltag, Ausgrenzung ebenso.

Warum wird es verpasst, Schulklassen durch eine Ausstellung über das Grauen des Nationalsozialismus zu führen, insbesondere, da sie uns so ortsnah und authentisch präsentiert wird?

Wenn Schüler sich mit dem Zusammenhang von individuellen Biographien und Weltgeschichten auseinandersetzen, ist dies ein wichtiger Teil des Bildungsprozesses.

Junge Menschen würden sich bewusst, dass historische Ereignisse keine abstrakten Zahlen und Zusammenhänge bedeuten, sondern unmittelbare Auswirkungen auf den Menschen und deren Leben haben. Die Geschichte wird auf diese Weise Teil der Persönlichkeitsbildung, sie trägt zu Empathie und Toleranz bei.

Maggie und Urs-Peter Frey Lienhard

Sonder 644, 9427 Wolfhalden

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