«Jasstschutte vereint Sport und Geselligkeit»

Nachgefragt

Drucken
Teilen

Wird Jassen und Fussballspielen kombiniert, kommt dabei «Das Jass­tschutte» heraus. Das dritte Jahr in Folge wird heuer am ­ 7. und 8. April in der Turnhalle Gonten zu einem Turnier geladen. Dominik Nef vom Organisationskomitee hat die Idee mit einem Kollegen entwickelt.

Dominik Nef, wie funktioniert Jasstschutte? Im Grundsatz wie ein normales Turnier. Die Mannschaften werden in die Kategorien Junioren und Senioren aufgeteilt. Erst wird in der jeweiligen Kategorie um einen Gruppensieg gespielt. Die Erst- und Zweitplatzierten kommen dann weiter in die K. o.-Phase, in der es um den Gesamtsieg geht. Dazu haben wir ein eigenes Punkteverteilsystem entwickelt.

Wer kam auf die Idee mit dem Jasstschutten? Es waren unser Präsident Ramon Lutz und ich. Eines Abends am Stammtisch haben wir dieses Projekt entwickelt. Am gleichen Abend fanden wir in der Beiz zwei Mitstreiter, die sich sofort interessiert zeigten und unser Kern-OK komplettieren.

Warum aber kam es ausgerechnet zur Kombination von Fussball und Jassen?

Wir wollten einen Anlass auf die Beine stellen, der sowohl sportlich interessant als auch gesellig und familiär ist. Ausserdem ist es so, dass Fussball oft eine Spur Aggressivität mit sich bringt. ­Jassen bietet dazu den willkommenen Ausgleich.

Wer spielt in diesem Jahr mit? Es sind primär Mannschaften aus Innerrhoden, doch auch Ausserrhoden, St. Gallen und Obwalden sind vertreten. Am Freitag, 7. April sind die Senioren an der ­Reihe, am 8. April die Jungen bis 30 Jahre. Bei den Jungen haben sich 19 Mannschaften angemeldet, bei den Senioren vier. Da hat es noch Platz für Kurzentschlossene.

Wie soll sich dieser Anlass weiterentwickeln?

Überlegungen dazu laufen noch. Eine unserer Ideen ist, dass wir mit der Zeit noch eine Abendunterhaltung bieten können. Auf jeden Fall wollen wir den Anlass in den nächsten Jahren weiter durchziehen. Unser Fernziel ist das 10-Jahr-Jubiläum. (rf)

www.jasstschutte.ch