Jasmin Giger ist Regionen-Meisterin

Sportlerinnen und Sportler der Leichtathletikschule Toggenburg auf Medaillenkurs an den Ostschweizer Meisterschaften. Im Sihlhölzli-Stadion in Zürich fanden die Regionen-Meisterschaften statt.

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Sportlerinnen und Sportler der Leichtathletikschule Toggenburg auf Medaillenkurs an den Ostschweizer Meisterschaften.

Im Sihlhölzli-Stadion in Zürich fanden die Regionen-Meisterschaften statt. Der Wettkampf ist eine Art Ostschweizer Meisterschaft der Nachwuchskategorien U14 bis U18 der Kantone Graubünden, Thurgau, St. Gallen, Appenzell, Schaffhausen und Zürich. Jan Siegenthaler, der im Stammverein STV Ganterschwil trainiert und in der Leichtathletikschule Toggenburg ein zusätzliches Wurftraining absolviert, konnte zulegen und warf den 600-Gramm-Speer auf 46.60 Meter. Damit konnte er den zweiten Platz belegen. Vor Wochenfrist hatte Matthias Kobelt im Kugelstossen den Sieg und einen neuen Vereinsrekord geholt. Justin Müller konterte diesen Exploit in Zürich, übertraf die Bestleistung seines Vereinskollegen um einen Zentimeter und belegte Platz zwei. Matthias Kobelt durfte mit Rang drei zufrieden sein. Seine zwei weiteren Medaillen gewann er im Speerwurf und im Diskus, wo er das 750 Gramm schwere Geschoss auf über 25 Meter warf. Mit dem gleichen Gerät belegte Maurine Anderegg die Bronzemedaille, wobei mehr möglich gewesen wäre. Weil sie gleichzeitig im Hürdeneinsatz stand, gewährten ihr die Kampfrichter keine weiteren Versuche mehr.

Knopf noch nicht gelöst

Manuel Zweifel trainiert seriös, zeigt hervorragende Trainingsleistungen, konnte dies aber noch nicht umsetzen im Wettkampf. Er erreichte an den 110-Meter-Hürden den Halbfinal. Die erzielte Zeit entspricht aber nicht seinem Leistungsvermögen. Es gilt nun, die Lockerheit auch im Wettkampf zu behalten. Er verpasste auch den 100-Meter-Start und schied dort im Vorlauf aus. Luca Rüegg kämpfte im Weitsprung etwas mit der Anlage, der Anlauf wollte einfach nicht stimmen. Er schaffte es mit 5.84 Metern knapp in den Final der besten Acht, hatte aber wenig Aussicht auf eine Medaille. David Kabulu wollte im Hochsprung eine neue persönliche Besthöhe erzielen. Jedoch berührte er die Latte ganz leicht und sie fiel hinunter. So musste er sich mit 1.85 Metern und dem zweiten Rang begnügen.

Sabrina Langenegger zeigte im 600-Meter-Rennen, dass sie Talent hat. Mit nur einem Lauftraining pro Woche absolvierte die angehende Mehrkämpferin den Vorlauf wie eine routinierte Läuferin und holte am Tag danach im Final sicher die Bronzemedaille. Ein Wermutstropfen bleibt: die SM-Limite konnte sie nicht knacken. Keine Sorgen um die Limite muss sich Raphael Schaffner machen, da er diese längst in der Tasche hat. Er trainiert neuerdings mit der Laufgruppe des KTV Bütschwil und versuchte, in einem taktischen Lauf an der Spitze mitzulaufen. Dies gelang ihm gut, im Schlussspurt hatte er dann das Nachsehen gegen einen Kontrahenten. Die Silbermedaille war ihm aber nicht zu nehmen. Eine Goldmedaille gewann Jasmin Giger, die im Rennen der U14-Mädchen mit einem starken Schlussspurt sicher gewann. Elin Keller lief in der gleichen Serie ein mutiges Rennen und wurde Elfte.

Medaillen knapp verpasst

Die Bilanz von zehn Medaillen hätte noch besser ausfallen können. Viele knappe Entscheidungen fielen zuungunsten der St. Peterzeller. So landete Sandra Rohrer im Kugelstossen mit 11.32 Metern auf Rang vier, nur gerade drei Zentimeter hinter der Dritten. Ihre persönliche Bestleistung liegt über zwölf Meter. Maurine Anderegg verpasste das Podest als Vierte im Speer und Fünfte im Kugelstossen ebenfalls knapp. Jasmin Giger wurde zweimal Vierte an den Hürden und im Sprint. Am meisten ärgern über verpasste Medaillen musste sich Judith Schmidmeister, die Vierte, Fünfte oder Sechste wurde.

Werner Raschle

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