Jährliche Beiträge an kulturelle Institutionen

AUSSERRHODEN. Der Regierungsrat hat Mitte November die Erneuerung der Leistungsvereinbarungen mit Kulturinstitutionen für die Jahre 2015, 2016 und 2017 beschlossen.

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AUSSERRHODEN. Der Regierungsrat hat Mitte November die Erneuerung der Leistungsvereinbarungen mit Kulturinstitutionen für die Jahre 2015, 2016 und 2017 beschlossen. Laut einer Medienmitteilung werden solche Leistungsvereinbarungen mit Kulturinstitutionen abgeschlossen, die einen jährlichen Beitrag aus dem Kulturfonds erhalten. Sie basieren auf gesetzlichen Grundlagen und dem Kulturkonzept und werden jeweils für drei Jahre abgeschlossen. Der Kulturrat hat die Leistungsvereinbarungen 2012–2014 evaluiert. Ausgehend vom Ergebnis der Auswertung hat er Empfehlungen für die Leistungsvereinbarungen 2015–2017 erarbeitet, denen der Regierungsrat gefolgt ist. Die im Zuge des Entlastungsprogramms vorgenommenen Kürzungen der Mittel des Kulturfonds um 100 000 Franken haben auch zu einigen Kürzungen bei den wiederkehrenden Beiträgen geführt.

Bibliotheken und Museen

Bei den Bibliotheken werden die bisherigen Vereinbarungen erneuert. Dafür stehen jährlich 60 000 Franken zur Verfügung, die gleichmässig auf die vier Bibliotheken von Herisau, Teufen, Speicher-Trogen und Heiden/Grub verteilt werden. Insgesamt 648 000 Franken jährlich werden an die Museen gehen. Folgende Institutionen werden in der bisherigen Höhe unterstützt: Das Appenzeller Brauchtumsmuseum in Urnäsch, das Appenzeller Volkskundemuseum in Stein, das Museum Herisau, das Grubenmann-Museum in Teufen, das Henry-Dunant Museum in Heiden sowie das Museum für Lebensgeschichten in Speicher. Erneuert wird auch die Leistungsvereinbarung mit der Stiftung für appenzellische Volkskunde, jedoch werden diese Mittel gegenüber den letzten drei Jahren gekürzt, wie auch jene für die Museumskoordination.

Ausserkantonale Institutionen

297 000 Franken sind von 2015–2017 für die Unterstützung von Kulturinstitutionen von kantonaler Bedeutung vorgesehen: Appenzeller Blasmusikverband, Appenzeller Kammerorchester, Appenzeller Kulturkonferenz, Ausserrhodische Kulturstiftung, Heimatschutz Appenzell und Schlesinger-Stiftung. Darüber hinaus geht ab 2015 ein Jahresbeitrag von 50 000 Franken an das Roothuus Gonten, bei dem Appenzell Ausserrhoden einer der Träger ist. Eine Fortsetzung erfahren auch die Leistungsvereinbarungen mit den vier ausserkantonalen Institutionen, die für das Kulturschaffen von Appenzell Ausserrhoden von besonderer Bedeutung sind und wofür jährlich insgesamt 24 000 Franken aufgewendet werden. Wie mitgeteilt wird, sind dies das Museum im Lagerhaus St. Gallen, Nextex St. Gallen, art-tv.ch und bandXost.

Das Departement Inneres und Kultur wird mit den betroffenen Institutionen die Leistungsvereinbarungen abschliessen. Jede jährliche Leistungszusage steht unter dem Vorbehalt, dass der Kantonsrat dem Voranschlag zustimmt. (kk)