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Jägermusik für Kinder im SRF

Am 16. Dezember spielt die Band «Marius und die Jagdkapelle» einen Konzertschwank im Hotel Heiden für das Schweizer Fernsehen. Die Sendung wird am 23. Dezember um 18.10 Uhr auf SRF 1 ausgestrahlt. Frontmann der Gruppe ist der in Teufen wohnhafte Marius Tschirky. Er erzählt, weshalb er nervöser ist als bei sonstigen Auftritten.
Livia Landolt
Marius Tschirky macht mit seiner Band seit zwölf Jahren erfolgreich Kindermusik. Bild: PD

Marius Tschirky macht mit seiner Band seit zwölf Jahren erfolgreich Kindermusik. Bild: PD

Marius Tschirky, wie kam es zu dem Arrangement mit dem Schweizer Fernsehen?

Das SRF veranstaltet jedes Jahr eine Weihnachtssendung und ist auf uns zugekommen. Wir haben dann noch das «Buebechörli Stei», die «Meedle-Jodelmeitli» und die «Maitlistrichmusig Vielsaitig» eingeladen. Sie werden als unsere Gäste ein turbulentes Weihnachtsfest mit uns feiern.

Wie würden Sie Ihre Musik beschreiben?

Wir machen Kindermusik, die aber nur anhand der Texte als solche erkennbar ist. Ein Vater hat einmal zu mir gesagt, dass dies endlich einmal Kindermusik sei, die auch er hören könne. In den Liedern geht es vor allem um Geschichten, die mich interessieren. Da ich als Waldkindergärtner mit Liedern für den Waldkindergarten gestartet habe, sind das vor allem Texte über Naturelemente wie die Waldtiere. Die Musik geht in Richtung Folk-Rock. Das Schöne an Kindermusik ist, dass das Genre nicht festgefahren ist. Man kann machen, was man möchte.

Mundartmusik erlebt gerade ein riesen Comeback. Wie erklären Sie sich das?

«Swissness» ist wieder wichtiger geworden. Vielleicht gerade durch die politische Situation. Ich bin kein Experte, aber seien wir mal ehrlich, es ist doch schön, einmal ein Lied zu hören, das wir auch wirklich verstehen.

Ist es für Sie anders, vor dem Fernsehen aufzutreten als vor «normalem» Publikum?

Eigentlich bin ich vor Auftritten nicht mehr nervös, weil ich es schon sehr lange mache. Wir improvisieren sehr gerne, aber da es bei einem Fernsehauftritt ein genaues Drehbuch gibt, ist das nicht möglich. Ich sehe die vielen Leute, die an dieser Show mitwirken, und ich bin derjenige, der es «versemmeln» könnte. Diese Verantwortung lastet schon etwas auf meinen Schultern. Aber ich freue mich auf das Projekt mit den Kindern.

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