Jäger pflanzen Hecke

HEIDEN. In Heiden musste eine Eschen-Staudenzeile weichen. Patentjäger haben als Ersatz eine neue Hecke mit einheimischen Straucharten angelegt.

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Für die Jäger sind Einsätze zugunsten intakter Lebensräume ein gesetzlicher Auftrag. Die heiteren Mienen auf dem Bild zeigen, dass solche Einsätze gerne geleistet werden. (Bild: pd)

Für die Jäger sind Einsätze zugunsten intakter Lebensräume ein gesetzlicher Auftrag. Die heiteren Mienen auf dem Bild zeigen, dass solche Einsätze gerne geleistet werden. (Bild: pd)

Eine Gruppe der Vorderländer Patentjäger hat in Zusammenarbeit mit einem privaten Grundstückbesitzer im List, Heiden, mit über 200 Jungpflanzen eine neue Hecke angelegt.

Die Hecke ersetzt eine Eschen-Staudenzeile, welche wegen einer Zufahrt weichen musste. Wie Michael Künzler, Hegeobmann Appenzell Ausserrhoden, in einer Medienmitteilung schreibt, werde sich die neugepflanzte Hecke mit rund 15 einheimischen Straucharten zu einem ökologisch bedeutend wertvolleren Lebensraum-Element entwickeln: Sie werde mit ihren Blüten zahlreiche Insektenarten anlocken, als Bienenweide einladen, Singvögeln Niststätte im Frühling bieten und ihnen üppige Beerenernte im Herbst versprechen. Darüber hinaus werde sie als Erosions- und Windschutz geschätzt werden. Die Jägerschaft erfüllt mit ihrem Einsatz zugunsten intakter Lebensräume einen gesetzlichen Auftrag.