Interessante Führung durchs Tierspital

Bäuerinnen und Landfrauen Stein

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Die gemeinsame Reise führte die Bäuerinnen und Landfrauen aus Stein ins Tierspital nach Zürich. (Bild: PD)

Die gemeinsame Reise führte die Bäuerinnen und Landfrauen aus Stein ins Tierspital nach Zürich. (Bild: PD)

Mitte Oktober trafen sich 21 reisefreudige Frauen auf dem Kirchenplatz in Stein. Die Präsidentin Margrit Bischof begrüsste alle und gab sogleich den Kaffeehalt bekannt. Die Reise führte zuerst über den Ricken zum Restaurant Waldegg, wo uns Kaffee und Gipfeli serviert wurden. Bald ging die Reise weiter via Jona und Rüti und Wetzikon nach Seegräben. In Seegräben angekommen, hiess es aussteigen. Nach ein paar Schritten standen wir auf der Juckerfarm in der Kürbisausstellung. Zuerst machten wir einen Rundgang durch die Kürbisanlage. Die vielen Sorten, in allen Grössen und Farben waren schön angeordnet. Da standen die gefüllten Kisten, gut beschriftet nach Sorte und mit Verwendungszweck und dazwischen überall Kürbiskulpturen. Mit den von den Frauen gekauften Kürbissen ist zu Hause sicher da und dort eine Herbstdekoration zu sehen. Nun hatten wir Hunger. Am Buffet auf der Juckerfarm durften wir uns bedienen. Unter freiem Himmel mit schönem Blick auf den Pfäffikersee konnten wir das Mittagessen geniessen. Später wurde es Zeit, unsere Reise fortzusetzen. Unser Ziel war das Tierspital Zürich. Die Fahrt ging über Volketswil und Hegnau.

Etwas zu früh standen wir vor dem Tierspital und zur abgemachten Zeit begrüsste Herr Doktor Gerspach uns Toggenburger Frauen. Hier gab es eine Kleintier-, Grosstier- und eine Pferdeabteilung. Bevor ein Tier in den Stall darf, wird es auf BVD getestet, eine ansteckende Tierkrankheit. In diesem Tierspital werden die zukünftigen Tierärzte fünf Jahre lang ausgebildet.

Nun wurden wir durch die Grosstierabteilung geführt. Herr Gerspach erklärte uns einen grossen Operationstisch. Im nächsten Raum stand am OP-Tisch ein riesiger Ochse von rund 1200 Kilogramm Lebendgewicht. Herr Gerspach versicherte uns, dass das Tier bereits festgebunden sei. Wir sahen zu, wie der Ochse samt Tisch gekippt wurde, damit die Ärzte sein Bein zu behandeln konnten. Im Stall angekommen erwähnte der Tierarzt insbesondere eine Kuh, welche einen speziellen Teller am Bauch hatte. Dies sei eine Spenderkuh des Pansensaftes und nur für diesen Zweck an diesem Tag im Tierspital. Beim Vorbeigehen kraulte er die Kuh und wurde grosszügig abgeleckt. Interessant wurde uns Frauen erklärt, wie bei einem Verdacht auf einen Fremdkörper im Magen in einer Kuh vorgegangen wird. Sehr eindrücklich war die insgesamt eineinhalbstündige Führung durch das Spital. Unsere Präsidentin bedankte sich bei Dr. Gerspach und bei den Verantwortlichen des Tierspitals mit einem feinen Ziehler-Geschenkkorb. Nun fuhren wir wieder heimwärts. Zuerst nur bis nach Uznach ins Restaurant Frohe Aussicht. Beim bestellten Nachtessen liessen wir den schönen, gemütlichen und interessanten Tag ausklingen. Hermann Zwingli brachte uns um 20 Uhr wieder wohlauf nach Stein zurück.

Klärli Moser