Integration: Nochmals Verzögerung

Die Einrichtung der kantonalen Ansprechstelle für Integrationsfragen verzögert sich in Appenzell Innerrhoden weiter. Dorothee Gmünder bleibt bei der Landesbuchhaltung.

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appenzell. Der bereits vor einem Jahr angekündigte Wechsel von Dorothee Gmünder mit einem Pensum von 40 Prozent von der Landesbuchhaltung des Kantons Appenzell Innerrhoden in die neu zu schaffende Integrationsstelle im Justiz-, Polizei- und Militärdepartement wurde infolge der Kündigung der früheren Leiterin der Landesbuchhaltung vorübergehend ausgesetzt. Zur Abdeckung des entstandenen Engpasses in der Landesbuchhaltung erfüllt Dorothee Gmünder bis heute mit einem Pensum von 40 Prozent Aufgaben der Landesbuchhaltung.

Offene 50-Prozent-Stelle

Wie die Ratskanzlei mitteilt, hat mittlerweile Josef Manser am 1. Februar als neuer Departementssekretär und Landesbuchhalter seine Stelle angetreten. Zudem ist inzwischen die im letzten Jahr beschlossene Verlagerung der Lohnbuchhaltung und der Pensionskassenverwaltung in das im Herbst 2010 neu strukturierte Personalamt umgesetzt. Das Finanzdepartement hat nun zur Beendigung der personellen Übergangslösung eine Neuordnung der Aufgaben und Pensen der Angestellten in der Landesbuchhaltung vorbereitet. Darin enthalten ist die bewilligte 50-Prozent-Stelle, die bisher noch nicht besetzt wurde.

Gmünder bleibt

Die Standeskommission hat dem Finanzdepartement auf dessen Antrag die Bewilligung er-teilt, dass Dorothee Gmünder entgegen früherer Absichten ihre Tätigkeit in der Landesbuchhaltung mit einem Pensum von 40 Prozent weiterführen kann. Die Standeskommission ist sich laut Ratskanzlei bewusst, dass sich mit diesem Beschluss die Einrichtung der vom Integrationsgesetz verlangten kantonalen Ansprechstelle für Integrationsfragen nochmals verzögert. Landesfähnrich Melchior Looser werde sich der Sache umgehend annehmen. (rk)