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INTEGRATION: Ausserrhoden will Integrationsprogramm weiterführen

Die Ausserrhoder Regierung will das 2014 lancierte kantonale Integrationsprogramm (KIP) weiterführen. Sie beantragt beim Kantonsrat einen Kredit von 512'000 Franken für die Jahre 2018 bis 2021.
Das Regierungsgebäude in Herisau. (Martina Basista)

Das Regierungsgebäude in Herisau. (Martina Basista)

Die Erfahrungen mit dem ersten Integrationsprogramm, das noch bis Ende Jahr läuft, seien gut, heisst es in einer Mitteilung der Kantonskanzlei vom Freitag. Deshalb will der Kanton erneut eine Programmvereinbarung mit dem Bund abschliessen. Dieser zahlt die Hälfte an die Kosten, die insgesamt auf zwei Millionen Franken budgetiert werden.

Der Kanton und die 20 Gemeinden beteiligen sich mit je 512'000 Franken. Alle Gemeinden hätten dem neuen Programm bereits zugestimmt, heisst es. Der Kantonsrat entscheidet am 4. Dezember über den Verpflichtungskredit.

Ziel des KIP ist, Ausländerinnen und Ausländer mit längerfristigem Aufenthalt in der Schweiz bestmöglich zu integrieren. Dazu gehören Information und Beratung, Bildung und Arbeit. Laut Regierung sollen zahlreiche bewährte Angebote und Projekte aus dem ersten KIP fortgeführt und weiterentwickelt werden.

Ein neuer Schwerpunkt ist die Sprachförderung im Vorschulalter. Deutsch zu lernen sei eine wichtige Voraussetzung für die Teilnahme von Kindern an Bildungs- und Sozialisationsprozessen, heisst es. Damit werde ihnen der Weg geebnet für den späteren Zugang zur Berufsbildung. (sda)

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