Ins Museum oder auseinander nehmen?

In der Erinnerung besteht die Ledi sehr wohl fort. Das Rucksackbuch, welches wie das olympische Feuer von Station zu Station wanderte, und vor Ort als Gästebuch diente, wird die Erinnerung wach halten: Künftig ist es im Amt für Kultur öffentlich einsehbar.

Drucken
Teilen

In der Erinnerung besteht die Ledi sehr wohl fort. Das Rucksackbuch, welches wie das olympische Feuer von Station zu Station wanderte, und vor Ort als Gästebuch diente, wird die Erinnerung wach halten: Künftig ist es im Amt für Kultur öffentlich einsehbar. Dort wird ebenfalls das vom Künstler Albert Oehlen gestaltete Ledi-Dach aufbewahrt. Die von Markus Müller gestaltete Ledi-Bar kommt ins Alte Zeughaus nach Teufen: Dort wird sie laut Projektleiter Hannes Göldi situativ zum Einsatz kommen. Die Jukebox-Kiste wird noch einige Zeit mit Patrick Kessler unterwegs sein. Der Stein, welcher als «Anstoss zu Mutmassungen» diente, kommt dorthin zurück, wo er herstammt: ins Gebiet Hohe Buche. Noch offen ist die Zukunft der Ledi-Fahne, bestehend aus den Gemeinde- und Bezirkswappen beider Kantone. Gemäss den Projektverantwortlichen, der sogenannten Ledi-Bande, soll sie möglichst zusammen erhalten bleiben. Als neuer Aufbewahrungsort ist eine der Gedächtnisinstitutionen der beiden Kantone vorgesehen. Einzelne Gemeinden und Bezirke haben aber offenbar den Wunsch geäussert, das eigene Wappen zurückzuerhalten. Laut Göldi wird nach Abschluss der Umfrage bei den Gemeindepräsidenten und Bezirkshauptleuten feststehen, was mit der Ledi-Fahne geschieht. (ua)

Aktuelle Nachrichten