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Innerrhoder Delegation erlebt "denkwürdigen" Papstbesuch und eine schwierige Heimreise

Dem Papst für einmal sehr nahe: Der stillstehende Landammann Roland Inauen war zusammen mit Säckelmeister Ruedi Eberle und Landweibel Toni Sieger beim Besuch des Pontifex zugegen. Schreckensmomente gab es deren zwei für die Innerrhoder Delegation.
Martin Schneider
Papst Franziskus hielt am Donnerstag eine Predigt vor rund 30'000 Gläubigen in der Palexpo-Halle in Genf. (Bild: Martial Trezzini/Keystone)

Papst Franziskus hielt am Donnerstag eine Predigt vor rund 30'000 Gläubigen in der Palexpo-Halle in Genf. (Bild: Martial Trezzini/Keystone)

«Der Papst segnete in Genf zwei Kinder. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es zwei Innerrhödler waren», spottete gestern Radio SRF 3. Mit dem stillstehenden Landammann Roland Inauen, Säckelmeister Ruedi Eberle und Landweibel Toni Signer waren tatsächlich mindestens drei Vertreter aus Appenzell Innerrhoden beim Besuch von Papst Franziskus in Genf vor Ort.

Ein persönliches Treffen mit dem Pontifex war der Innerrhoder Delegation zwar nicht gegönnt, dennoch war sie dem Oberhaupt der Katholischen Kirche sehr nahe. «Wir konnten durch den VIP-Eingang gehen und sassen in den vorderen Rängen, direkt neben Delegationen des Bundes und von anderen Kantonen», erklärt Roland Inauen. Aufgefallen sind dem stillstehenden Landammann vor allem auch die riesige Dimension des Papstbesuches in der Palexpo-Halle und die enormen Sicherheitsvorkehrungen. Ebenfalls aussergewöhnlich für den Innerrhoder: Der Empfang des Kirchenoberhauptes.

«Der Papst wurde gefeiert wie ein Popstar. Der tosende Applaus und die Pfeifkonzerte waren sehr gewöhnungsbedürftig»,

erinnert sich Inauen. Insbesondere wenn man bedenke, wie ruhig und andächtig es in katholischen Kirchen üblicherweise sei. Trotz dieses überschwänglichen Empfanges habe man es aber geschafft, von dieser «aufgeheizten» Stimmung während des Gottesdienstes in eine andächtige überzugehen. Für den stillstehenden Landammann eine grosse Leistung.

Personenunfall bei Heimreise

In Roland Inauens Beschreibungen schwingt auch immer eine gute Portion Bewunderung für den Papst mit. Bewunderung dafür, wie ein «alter Mann» die Strapazen eines solchen Tages durchhält. «Der Papst hatte auch Momente, in denen er sehr versunken ins Gebet wirkte. Wahrscheinlich benötigte er diese Momente, um Kraft zu tanken und sich zu erholen.» Vielleicht auch wegen der Strapazen kam es gegen Ende noch zu einem «Schreckensmoment», wie es Inauen beschreibt. Der Pontifex stürzte beinahe und die Gäste aus Innerrhoden bekamen es hautnah mit.

Für Inauen und die Innerrhoder Delegation war es «ein sehr denkwürdiger Tag», der allerdings bei der Rückfahrt eine «tragische Note» bekam. Der Zug, mit welchem die drei Innerrhoder ihre Heimreise antraten, musste nämlich kurz vor Morges eine Vollbremsung einleiten. Wie sich herausstellte aufgrund eines Personenunfalls.

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