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Innerrhoden hat zwei Mittelpunkte

Die Kantonsmittelpunkte von St. Gallen und Innerrhoden sind bekannt – sie liegen im Toggenburg beziehungsweise im Schlössli Unterrain. Die Ausserrhoder dagegen fanden ihre Mitte nicht im eigenen Kanton und griffen in die Trickkiste.
Margrith Widmer
Geometer-Denkmal im ausserrhodischen Teufen, Dietenschwendi. (Bild: H. R. Fricker)

Geometer-Denkmal im ausserrhodischen Teufen, Dietenschwendi. (Bild: H. R. Fricker)

Der Mittelpunkt vom Kanton Appenzell Ausserrhoden liegt in Haslen (AI). Berechnet wird der geometrische Mittelpunkt so, als ob man die Kantonsfläche in Form einer Scheibe auf einem Spitz ausbalanciert.

Den Ausserrhodern gefiel das ganz und gar nicht – sie errechneten kurzerhand ihren eigenen Mittelpunkt. Dazu addierten sie die Koordinaten der einzelnen Gemeindeschwerpunkte und teilten diese Zahl durch die 21 Gemeinden plus eins. Der so errechnete arithmetische Schwerpunkt liegt nun wie gewünscht in Teufen.

Seit 100 Jahren ist die amtliche Vermessung ein Gemeinschaftswerk von Bund, Kantonen, Gemeinden und Privatwirtschaft. Am 12. Mai findet anlässlich des Jubiläums eine Wanderung zum Kantonsmittelpunkt in Teufen statt, wo der Trogener Konzeptkünstler H. R. Fricker sein Kunstwerk enthüllen wird.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 4. Mai.

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